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16. März 2016

AfD in Mannheim: Wahlerfolg im SPD-Stammland

 Von 
13000 Einwohner zählt der Stadteil Mannheim-Schönau, der ab sofort von einem AfD-Kandidaten im Landtag vertreten wird.  Foto: Danijel Majic

Im Norden Mannheims hat die AfD eines von zwei Direktmandaten für den baden-württembergischen Landtag errungen. 30,1 Prozent der Wähler stimmen für den Direktkandidaten Rüdiger Klos. Dabei galt die Gegend jahrzehntelang als Hochburg der SPD. Eine Spurensuche.

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Natürlich habe er AfD gewählt. Schon allein um es den „roten Banditen da“ zu zeigen. Der korpulente Rentner deutet mit seiner Hand auf das geschlossene Partei-Büro der SPD im Zentrum von Mannheim-Schönau. Seine Worte poltern über den verbreiterten Bürgersteig, ihm gegenüber steht eine Bekannte, zu ihren Füßen eine Plastiktüte mit Einkäufen, und schweigt. Es ist kein Gespräch, sondern ein Monolog, und den darf ruhig das ganze Zentrum mitanhören.

Das Zentrum von Schönau ist nicht viel mehr als ein schmuckloser Häuserblog, zweigeschossig, mit einer handvoll Ladenlokalen im Parterre. Zwei Bäckereien, ein Kiosk mit angeschlossener Poststation, eine Jobbörse, ein Tierarzt und eben das lokale SPD-Parteibüro. Der Mittelpunkt des rund 13 000 Einwohner zählenden Stadtteils, der sich ansonsten als architektonischer Gemischtwarenladen präsentiert mit Siedlungs- und Sozialbauten aus beinahe allen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts. Ein Viertel in dem über Jahrzehnte gebaut wurde, um günstigen Wohnraum zu schaffen. Rau, schnörkellos, zweckorientiert. Eine Arbeitergegend, wie der gesamte Mannheimer Norden, an dessen nordwestlichem Rand Schönau liegt.

Der Wahlkreis Mannheim I, der fast alle Stadtteile nördlich des Neckars umfasst, galt seit Gründung der Bundesrepublik als SPD-Stammland. Eine Gegend, von der es im Volksmund hieß, dass man hier auch einen Pfosten rot anstreichen könne und dieser das Direktmandat für den Stuttgarter Landtag holen würde. Doch bei der  Landtagswahl am vergangenen Sonntag ging der Wahlkreis Mannheim I an eine andere Partei: Die Alternative für Deutschland (AfD).

Es ist nicht das einzige Direktmandat, dass die Rechtspopulisten im „Ländle“ erobert haben. Auch im Wahlkreis Pforzheim triumphierte der AfD-Kandidat. Für das Direktmandat reicht eine relative Mehrheit. Im Fall des Wahlkreises Mannheim I waren das genau 23 Prozent der abgegeben Stimmen, womit die AfD 0,8 Prozentpunkte vor den Sozialdemokraten lag. Im Stadtbezirk Schönau stimmten sogar 30,1 Prozent der Wähler für den Direktkandidaten Rüdiger Klos.

Beide AfD-Direktmandate waren eine Überraschung, um nicht zu sagen ein Schock, für die etablierten Parteien im Bundesland. In Pforzheim aber erzielen rechte Parteien schon seit Jahren vergleichsweise hohe Stimmenanteile. Mannheim hingegen präsentiert sich gerne als traditionell tolerant, eine multikulturelle Stadt, die schon den Hugenotten Zuflucht bot und in der die Nazis angeblich nie einen Fuß auf den Boden bekamen – was natürlich so nicht stimmt. Die Arbeitslosigkeit ist auf dem tiefsten Stand seit 30 Jahren, der Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund an der Gesamtbevölkerung hoch. Der Norden mit Stadtteilen wie Waldhof, Käfertal, Sandhofen oder eben Schönau, war schon seit Beginn der Industrialisierung Arbeitern vorbehalten. Der ärmere, weniger angesagte Teil der Stadt.

Tristesse nördlich des Neckars: Mannheim-Schönau.  Foto: Frankfurter Rundschau

Rein statistisch gesehen ist Schönau repräsentativ für den Norden Mannheims. Die Arbeitslosenquote liegt mit 7,3 Prozent fast zwei Prozentpunkte über dem Mannheimer Durchschnitt. Nur in 23 Prozent der Haushalte wachsen Kinder auf. Deutsche ohne Migrationshintergrund stellen mit knapp 55 Prozent noch die Mehrheit der Bevölkerung. In den übrigen nördlichen Stadtteilen sind die Sozialdaten ähnlich. Man könnte viel in derartige Statistiken hineinlesen. Die AfD etwa dürfte sie so interpretieren, dass sie zu einer Partei „der kleinen Leute“ geworden ist.

Der Rentner, der auf offener Straße auf die „roten Banditen“ schimpft, entpuppt sich auf Nachfrage als ehemaliger Gewerkschafter. Seinen Namen will er nicht in der Zeitung lesen. Bei Benz habe er gearbeitet. Dort habe man zusammen mit der SPD „viel erkämpft“, sagt er. „All das, was jetzt wieder aufgeweicht wird.“ Sein Urgroßvater sei schon in der SPD gewesen. Er aber sei „total enttäuscht“, deshalb diesmal AfD. Wovon genau er enttäuscht ist, verrät er nicht, er habe es eilig.

Wer in Schönau nach der AfD fragt, bekommt überraschend oft erst einmal etwas über die SPD zu hören, mehr als über das Thema Flüchtlinge. „Die von der SPD waren lange genug dran“, sagt Alexander Sutter, der ebenfalls AfD gewählt hat „da muss mal junges Blut ran. Wenn die AfD es so versaut wie die SPD, sind sie beim nächsten Mal eben auch weg.“ Er glaube im übrigen nicht, dass die Partei so rechts sei, wie sie sich darstelle. Dann geht er weiter mit seinem Hund spazieren über eine Straße, deren Asphaltoberfläche nur noch aus Verfüllungen unterschiedlichen Alters zu bestehen scheint.

Durch das Fenster des Schönauer SPD-Büros lächelt Stefan Fulst-Blei den Passanten entgegen. Die Wahlplakate der Sozialdemokraten sind zwei Tage nach der Landtagswahl fast vollständig aus dem Straßenbild verschwunden, nur im Schaufenster des Parteibüros sind sie noch zu sehen. Noch 2011, als in Folge der Atomkatastrophe von Fukushima die Grünen zur stärksten Partei in Baden-Württemberg wurden, holte Fulst-Blei im Mannheimer Norden das einzige verbliebene Direktmandat für die Sozialdemokraten. Fünf Jahre später bleibt ihm nichts anderes als Wunden zu lecken.

200 für Steinmeier, 650 für Petry

Mehr als 2750 Hausbesuche habe er im Wahlkampf gemacht, sagt Fulst-Blei. Vereinzelt habe er zu hören bekommen, dass seine Partei ja nicht mehr die Interessen der kleinen Leute vertrete. „Egal was man davon hält, man muss sehen, dass wir noch massiv am Markenschaden Agenda 2010 zu knabbern haben“, sagt er. Bei der Landtagswahl 2001, vor der Agenda 2010, holte die SPD im Wahlkreis Mannheim I noch 47,7 Prozent der Stimmen. 15 Jahre später waren es nur noch 20,2 Prozent. Und das Direktmandat geht an einen AfD-Mann, der noch nicht einmal aus Mannheim stammt, sondern aus Eppelheim bei Heidelberg. In einer ersten Stellungnahme hatte der Mannheimer SPD-Chef Wolfgang Katzmarek davon gesprochen, dass man „gegen ein Phantom“ verloren habe.

Tatsächlich ist Wahlsieger Rüdiger Klos zumindest für die politische Konkurrenz ein Unbekannter. „Wir haben den im Wahlkampf nicht mitbekommen“, sagt Stefan Fulst-Blei. Zwei Tage nach der Wahl hängen in Schönau AfD-Plakate noch an fast jeder Straßenecke. Das Gesicht von Rüdiger Klos, eines Mittvierzigers mit kurzen dunklen Haaren, schrägem Lächeln und einer Brille mit dünnem Gestell, ist auf den wenigsten zu sehen. Für die AfD, so scheint es, war diese Wahl keine Personenwahl. Ein Gespräch mit Rüdiger Klos, kam trotz einer entsprechenden Anfrage der Frankfurter Rundschau, bis Redaktionsschluss nicht zustande.

Nur noch auf wenigen Plakaten in Schönau ist SPD-Kandidat Stefan Fulst-Blei zu sehen.  Foto: Danijel Majic

In der Küche seiner Wohnung im Stadtteil Käfertal, wo die AfD auf 23,8 Prozent kam, bereitet Hardy Prothmann das Mittagessen für seine Redaktion zu. In einem Zimmer nebenan sitzen vier junge Mitarbeiter seines Rhein-Neckar-Blogs, einer lokalen Online-Nachrichtenplattform, an ihren Computerplätzen und arbeiten an ihren nächsten Veröffentlichungen. „Das ist ein Start-Up“, sagt der Chefredakteur, „keine Garage, aber so ähnlich.“

Prothmann hat sich in den letzten Jahren einen Ruf als ebenso engagierter wie streitbarer Blogger in der Rhein-Neckar-Region erarbeitet. Mittlerweile beschäftigt sein Blog elf Mitarbeiter. Und natürlich war die Landtagswahl am Sonntag und der vorhergehende Wahlkampf das entscheidende Thema. Der Wahlabend war lang für Prothmann, zwei Tage später sieht man ihm den mangelnden Schlaf noch an. Doch unter der Daunenweste hat der hochgewachsene, kräftige 49-Jährige bereits wieder die Ärmel seines Hemds hochgekrempelt.

Prothmann, das müssen selbst seine Kritiker eingestehen, ist ein journalistischer Macher, der sich vor Ort auskennt. Ein Mann der Statistiken zu fast allen Mannheimer Stadtbezirken herunterbeten kann, während er eine Spaghetti-Sauce anrührt. Einer, den wenig überraschen kann. Doch selbst er sagt: „23 Prozent für die AfD sind unglaublich.“

Gründe für das starke Abschneiden der Rechtspopulisten gäbe es viele. Zu einer „allgemeinen Unzufriedenheit“, habe sich bei vielen Mannheimern der Eindruck verfestigt, von der Politik „verarscht“ zu werden. Gerade bei der Flüchtlingsfrage. Zu Hochzeiten im letzten Winter waren in Mannheim bis zu 18 000 Flüchtlinge untergebracht. Die Landesregierung hatte eigentlich zugesagt, dass es nicht mehr als 8000 werden sollten. Die Wählerwanderung von der SPD zur AfD habe sich auch schon im Wahlkampf abgezeichnet. Zu einem Auftritt von Außenminister Frank-Walter Steinmeier kamen gerade mal 200 Zuhörer auf den Mannheimer Marktplatz. Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hingegen wollten rund 650 Menschen sehen.

Das Team des Rhein-Neckar-Blogs hat den Wahlkampf aller Parteien begleitet. Und nein, ein Phantom, wie es die SPD behauptete, sei der AfD-Kandidat Rüdiger Klos nicht. „Der war viel auf der Straße unterwegs, hat sich bekannt gemacht“, sagt Prothmann. Auch SPD, CDU und Grüne hätten gerade im Norden einen engagierten, persönlichen Wahlkampf geführt, die Kandidaten seien dort allesamt bekannt und im öffentlichen Leben verankert. Das Direktmandat der AfD ist wohl auch darauf zurückzuführen, dass sich Kandidaten von CDU, SPD und Grünen gegenseitig Konkurrenz gemacht haben. Gerhard Fontagnier von den Grünen landete mit 21,9 Prozent der Stimmen auf dem dritten Platz hinter AfD und SPD, CDU-Mann Chris Rihm erzielte immerhin noch 17,2 Prozent. „Aber den Klos hatten die anderen Parteien einfach nicht auf dem Schirm“, glaubt Hardy Prothmann.

Hat der AfD-Sieg im Mannheimer Norden am Ende nichts mit dem alles dominierenden Thema Flüchtlinge zu tun? „Ich denke doch“, sagt Anastasia, die als Verkäuferin in einer Bäckereifiliale in Schönau arbeitet. Sie selbst konnte nicht wählen. Obwohl in Mannheim geboren und aufgewachsen hat sie noch die griechische Staatsbürgerschaft. „Die Deutschen haben wohl Angst, fremd im eigenen Land zu werden“, sagt sie und zuckt mit den Schultern. Sie selbst habe noch nie Rassismus erfahren, eigentlich funktioniere das Zusammenleben ganz gut.

24 Jahre alte Ressentiments

Dass es „eigentlich“ keine Probleme mit den bereits ansässigen Migranten gebe, hört man oft in Schönau. Flüchtlinge aber, das sei ein anderes Thema. Eines das nicht ganz neu ist und vor Ort nicht zum ersten Mal zu Spannungen führt. Im Mai 1992 belagerte ein wütender Mob eine ehemalige Gendarmerie-Kaserne im Stadtteil, in der damals einige Hundert Flüchtlinge größtenteils aus dem ehemaligen Jugoslawien untergebracht waren. Auslöser war ein Gerücht über eine Vergewaltigung. Nur eine Hundertschaft Polizisten verhinderte einen Pogrom.

Der Vorfall ist in Vergessenheit geraten, auch weil er von den Bildern aus Rostock-Lichtenhagen, Mölln und Solingen verdrängt wurde. Einen Bericht des Fernsehmagazins „Report“ kann man sich aber heute noch auf Youtube ansehen. Gegenüber dem Fernsehteam beschwerte sich eine Anwohnerin über die geringe staatliche Unterstützung für sie und ihre Familie: „Die paar Mark da! Den Rest kriegen alles die Asylanten.“

„Scheistürk“ steht auf einem Wahlplakat der Jungen Union in Mannheim-Käfertal geschmiert.  Foto: Danijel Majic

Das Ressentiment von damals hat sich 24 Jahre lang gehalten. „Die ganzen Flüchtlinge, wer soll das alles bezahlen?“, fragt ein Kunde in Tonis Laden, einem großen Kiosk im Zentrum von Schönau. „Faulenzer haben wir doch schon genug in Deutschland.“ Auch er hat AfD gewählt und wäre jetzt Bundestagswahl, würden die Rechtspopulisten erneut seine Stimme bekommen. „Was soll denn aus unserer Jugend werden? Wir haben doch genug Arbeitslose. Das geht so nicht.“ Für den 69-jährigen ehemaligen Werkzeugmacher war es das erste Mal, dass er nicht SPD gewählt hat.

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Die Wahl im Mannheimer Norden wurde von denen entschieden, die sich selbst abgehängt fühlen. Die nach eigener Ansicht zu wenig haben und Angst haben müssen, dass es noch weniger wird, weil sie nicht sehen, welche Partei tatsächlich noch ihre Interessen vertritt. In diesem Gefühl der permanenten Benachteiligung richtet sich der Frust zum einen gegen die SPD, von der man sich hier verraten fühlt, zum anderen gegen die Flüchtlinge – weil man deren Grundversorgung durch den Staat als Bevorzugung empfindet. Um die kümmert man sich, uns lässt man alleine, so der unterschwellige Tenor vieler Aussagen von Einwohnern. Und wenn es mit der Flüchtlingspolitik so weiter geht, kippt eventuell auch der letzte Anker: Die Gewissheit zur Mehrheit zu gehören.

Noch stellen im Norden der Stadt Deutsche ohne Migrationshintergrund die Mehrheit der Gesamtbevölkerung. Bei den Kindern und Jugendlichen sieht das Bild schon wieder anders aus. Die AfD muss die damit verbundenen Ängste nicht einmal mehr beim Namen nennen. „Damit Baden-Württemberg Heimat bleibt“, lautet einer ihrer Slogans. Potenzielle Wähler lesen: Gegen Überfremdung. „Die Würde der Frau ist unantastbar“, heißt es auf einem anderen Plakat. Die Wähler lesen: Köln, massenhafte sexuelle Übergriffe durch Migranten.

Im Mannheimer Norden hat dieses Spiel mit der Angst fast jeden vierten Wähler dazu gebracht, die AfD zu wählen. Wahlsieger Rüdiger Klos vertritt im Stuttgarter Landtag künftig einen Wahlkreis mit rund 150 000 Einwohnern – gewählt haben ihn genau 12 259 davon.

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