Kairo. Ägyptische Polizisten haben an der Grenze zu Israel erneut einen afrikanischen Flüchtling erschossen. Der Mann aus Eritrea hatte am Dienstag versucht, von der ägyptischen Sinai-Halbinsel aus illegal nach Israel zu gelangen, hieß es aus Sicherheitskreisen in Kairo.
Ein zweiter Eritreer habe Schussverletzungen erlitten. Der Zwischenfall ereignete sich südlich des Grenzübergangs Rafah, der Ägypten mit dem palästinensischen Gazastreifen verbindet.
Seit Jahresbeginn haben ägyptische Grenzpolizisten an der israelischen Grenze bereits mehr als 20 illegale Einwanderer erschossen. Die Flüchtlinge wollen sich in der Regel als Schwarzarbeiter in Israel verdingen. Die meisten von ihnen stammen aus Eritrea und dem Sudan. (dpa)
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