Trier. Der wegen seiner Haltung zum Kondomgebrauch umstrittene katholische Priester Stefan Hippler (49) darf nun doch in Südafrika bleiben. Eine entsprechende Vereinbarung sei zwischen dem Bistum Trier, dessen Priester Hippler ist, und dem Erzbistum Kapstadt getroffen worden, teilte das Bistum Trier am Dienstag mit. Die Vereinbarung gelte für weitere fünf Jahre. Hippler solle sich federführend um mehrere kirchliche Aids-Projekte kümmern.
Der Pfarrer der deutschsprachigen Gemeinde Kapstadt, Gründer der Aids-Hilfsorganisation "Hope" (Hoffnung), war vor wenigen Monaten durch das Auslandssekretariat der deutschen Bischofskonferenz abberufen worden. Er hatte sich gegen das Kondomverbot der Kirche ausgesprochen. "Trotz seiner kritischen Aussagen hat sich Hippler mit seiner Arbeit große Verdienste erworben", sagte der Trierer Bistumssprecher jetzt. (kna/dpa)
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