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31. Juli 2008

Atommülllager: Starke Strahlung in Asse

Das vom Betreiber des Atommülllagers Asse vorgelegte Anlieferkataster offenbart nach Ansicht der Grünen in Niedersachsen "eine neue Dimension des Asse-Skandals". Dort lagert wohl auch Nuklearmüll aus den USA und Großbritannien.

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Das vom Betreiber des Atommülllagers Asse vorgelegte Anlieferkataster offenbart nach Ansicht der Grünen in Niedersachsen "eine neue Dimension des Asse-Skandals". Demnach wird in einer Begleitliste Abfall als "Brennstäbe in Blechdosen" bezeichnet. Das in dem betreffenden Fass befindliche Uran und Plutonium sei sehr hoch angereichert, sagte Grünen-Fraktionschef Stefan Wenzel am Mittwoch in Hannover. Es sei "deutlich mehr, als bisher vermutet". In dieser Menge sei das "ganz eindeutig Kernbrennstoff".

Auch nach Ansicht der SPD befinden sich in Asse "offenkundig nun doch Kernbrennstoffe". Es sei an der Zeit, dass sich Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) "offensiv in die Aufklärung der Vorgänge einschaltet", forderte die umweltpolitische Sprecherin der SPD, Petra Emmerich-Kopatsch. Wie aus den Listen der Helmholtz-Gemeinschaft hervorgehe, befinde sich in den Fässern offenbar auch Müll aus den USA und Großbritannien.

Einzelne Fässer des Anlieferkatasters wiesen sehr hohe Strahlenbelastungen auf, sagte Wenzel. "Das sind Werte, die für Menschen innerhalb kurzer Zeit tödlich wären, wenn sie sich ohne Abschirmung in die Nähe eines solchen Fasses begäben." ddp

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