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14. Januar 2015

Atomverhandlungen USA: USA und Iran beenden Atomverhandlungen

US.Außenminister John Kerry (r.) mit Amtskollege Mohammad Javad Zarif (l.) aus dem Iran.  Foto: dpa

Die Außenminister der USA und Irans haben sich in Genf zu neuen Atomverhandlungen getroffen. Beide Seiten wollen Juli eine Einigung erzielen. Es bleibt aber unklar, ob auch nach zwölf Jahren dieses Ziel erreicht werden kann.

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Die Außenminister der USA und des Irans haben am Mittwochabend ihre neuesten Verhandlungen über das umstrittene iranische Atomprogramm beendet. Es gab vorerst keine Aussagen zu dem eintägigen Treffen. Nach iranischen Medienberichten wollten John Kerry und Mohammed Dschawad Sarif einen genauen Fahrplan für den weiteren Verlauf der Verhandlungen festlegen. Die Gespräche werden an den Folgetagen von den Vizeaußenministern beider Länder fortgesetzt.

Für Aufmerksamkeit sorgte ein plötzlicher Spaziergang der beiden Minister in der Nähe des Mandarin Hotels in Genf. Nach Angaben von Reportern vor Ort wollten Kerry und Sarif nach den stundenlangen Verhandlungen «ein bisschen frische Luft schnappen».
Sarif wird am Donnerstag und Freitag seine deutschen und französischen Kollegen in Berlin und Paris, sowie die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini in Brüssel, treffen.

Am Sonntag werden die Verhandlungen dann in großer Runde zwischen dem Iran und den fünf UN-Vetomächten sowie Deutschland (5+1) weitergeführt. Die meisten Differenzen im Atomstreit haben die USA und der Iran. Daher gibt es die meisten Unterredungen seit Ende vergangenen Jahres auch hauptsächlich zwischen diesen beiden Ländern. Die 5+1-Gruppe wird dann am Ende über die Ergebnisse der bilateralen Gespräche unterrichtet.

Die beiden Hauptstreitpunkte sind weiterhin die Menge der iranischen Urananreicherung sowie ein Zeitpunkt für die Aufhebung der für Teheran lähmenden Wirtschaftssanktionen. Der Westen will sicherstellen, dass der Iran nicht unter dem Deckmantel eines zivilen Atomprogramms Atomwaffen erlangt. Im März soll zunächst die Grundlage für eine Einigung in dem zwölfjährigen Konflikt geschaffen werden. Eine umfassende Einigung soll dann bis Juli erzielt werden. (dpa)

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