München. Der bayerische SPD-Spitzenkandidat Franz Maget hat in seinem Stimmkreis München-Milbertshofen das Direktmandat für seine Partei erobert. Er erreichte bei der Landtagswahl am Sonntag 39,9 Prozent der Erststimmen und schlug damit den CSU-Kandidaten Roland Hoffmann, der 26,7 Prozent bekam.
Vor fünf Jahren war Maget mit 40,1 Prozent der Stimmen knapp der Tochter von Franz Josef Strauß und damaligen Kultusministerin Monika Hohlmeier (CSU) unterlegen. Hohlmeier hatte damals 42,4 Prozent erreicht.
Ministerpräsident Günther Beckstein (CSU) hat in seinem Stimmkreis Nürnberg-Nord erneut das Direktmandat für seine Partei errungen. Er erreichte bei der Landtagswahl am Sonntag 40,0 Prozent der Erststimmen. Er schlug damit Johannes Lanek (SPD), der 26,3 Prozent erhielt. Die einstige CSU-Rebellin Gabriele Pauli erreichte 7,3 Prozent.
Beckstein hatte bei der Stimmabgabe auf ein Ergebnis von etwa 47 Prozent gehofft. Sein Stimmkreis sei einer der schwierigsten in Bayern, sagte er. Vor fünf Jahren hatte Beckstein 50,7 Prozent erreicht.
Pauli nannte ihr Abschneiden im Bayerischen Fernsehen "ganz o.k.". Ob sie über die Parteiliste in den Landtag einziehen konnte, war zunächst unklar. Dies sei jedoch auch zweitrangig, betonte Pauli, die auf Rang 8 der mittelfränkischen Liste der Freien Wähler kandidiert hatte. Wichtiger sei gewesen, den Freien Wählern zum guten Gesamtergebnis zu verhelfen. (ddp)
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