Aktuell: Museumsuferfest Frankfurt | Türkei | US-Wahl | FR-Serie: Fintechs
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

24. Juli 2009

Beliebteste Politiker: Guttenberg zieht an Merkel vorbei

Hörma, Angie, ich lieg jetzt vorn: Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Berlin mit Bundeskanzlerin Angela Merkel.  Foto: dpa

Kein Politiker in Deutschland ist derzeit beliebter als Wirtschaftsminister zu Guttenberg. Bundeskanzlerin Merkel bleibt auf dem Podest, das auch noch ein SPD-Politiker erklimmt.

Drucken per Mail

Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat laut ZDF- Politbarometer in der Gunst der Bürger auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) überflügelt. Mit +2,1 Punkten auf einer Skala von -5 bis +5 ist der 37-Jährige derzeit der beliebteste Politiker vor Merkel mit +2,0 Punkten. Auf Platz drei folgt laut der am Freitag veröffentlichten Umfrage Finanzminister Peer Steinbrück (SPD/+1,1).

Den gleichen Trend für den erst im Februar berufenen Minister ergab eine Emnid-Umfrage für den Fernsehsender N24: Demnach ist Guttenberg der populärste Bundesminister. Von den Befragten beurteilen 66 Prozent seine Arbeit als gut, Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) kommt als Zweitplatzierte auf 58 Prozent. Im Kanzlerduell fällt SPD-Herausforderer Frank-Walter Steinmeier mit 25 Prozent (minus 3 Punkte) immer weiter hinter Merkel zurück. Die Amtsinhaberin wünschen sich dem Politbarometer zufolge 62 Prozent der Befragten (plus 3) auch als nächste Kanzlerin. Selbst bei den Anhängern der Grünen und der Linken liegt Merkel vor Steinmeier.

Die Bilanz der großen Koalition fällt indes nicht besonders schmeichelhaft aus: Nur 41 Prozent finden, dass Schwarz-Rot einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme in Deutschland geleistet hat, 53 Prozent sehen dies nicht so.

Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, würden Union (36 Prozent) und FDP (14 Prozent) dank eines Plus von einem Punkt im Vergleich zum Monatsanfang zusammen auf 50 Prozent kommen. Die SPD verliert einen Punkt und erreicht 24 Prozent, Grüne (11 Prozent) und Linke (9 Prozent) bleiben unverändert. (dpa)

[ Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann bestellen Sie gleich hier 4 Wochen lang die neue digitale FR für nur 5,90€. ]

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

Burkini-Urteil

Ein Funken Vernunft im emotionalen Dunkel

Von  |
Teilnehmerinnen einer Protestveranstaltung vor der französischen Botschaft in London. 

Das begrüßenswerte Burkini-Urteil bringt Frankreich keinen Rechtsfrieden. Dazu müssten Politiker die wahren Probleme lösen, statt auf Nebenkriegsschauplätze auszuweichen.  Mehr...

Südafrika

Das Ende einer Ära

ANC-Parteichef Jakob Zuma.

Wahlniederlagen des ANC haben die Partei Nelson Mandelas geschockt. Nun steht Südafrika vor stürmischen Zeiten. Der ANC wird mit allen Mitteln die verbliebene Macht verteidigen. Der Leitartikel.  Mehr...

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Videonachrichten Politik
Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Anzeige

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung