La Paz. Die mit großen Hoffnungen verbundenen Gespräche zwischen dem bolivianischen Präsidenten Evo Morales und Vertretern der Opposition über einen Ausweg aus der Staatskrise sind gescheitert. Auslöser der Krise ist der Versuch des linksgerichteten Morales, die seit Jahrhunderten benachteiligten Indianer auf Kosten der wohlhabenderen, überwiegend europäischstämmingen Bevölkerung zu fördern.
Beide Seiten gaben sich am Sonntag gegenseitig die Schuld am Misserfolg. Nach Angaben der Regierung gab es Fortschritte in der Frage der Autonomie der Regionen. Weiter strittig ist laut Opposition die Aufteilung der Steuereinnahmen aus der Erdgasförderung. Sie habe ferner vorgeschlagen, den Entwurf der neuen Verfassung zu überarbeiten. Das habe die Regierung abgelehnt. dpa
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