La Paz. Der bolivianische Präsident Evo Morales ist am Donnerstag in La Paz in einen Hungerstreik getreten. Er will den Nationalkongress dazu zwingen, den Weg für Neuwahlen am 6. Dezember dieses Jahres frei zu machen.
Diese Wahlen sollen ihm eine weitere Amtszeit ermöglichen. Angeschlossen haben sich der Initiative des Präsidenten ihm nahestehende Gewerkschafts- und Bauernführer.
In einem Referendum hatte die Bevölkerung des südamerikanischen Landes im Februar einer von Morales auf den Weg gebrachten neuen Verfassung zugestimmt. Das neue Grundgesetz eröffnet dem Präsidenten die Möglichkeit einer zweiten fünfjährigen Amtszeit. Vorgesehen sind darin allgemeine Neuwahlen am 6. Dezember dieses Jahres.
Das entsprechende Gesetz hatte zwar das von Morales Partei dominierte Abgeordnetenhaus passiert, wird aber im Senat blockiert, wo die Gegner in der Mehrheit sind. (dpa)
Nachrichten aus der Politik, Kommentare, Doku und Debatten
13 Jahre lang überziehen Rechtsextreme der Zwickauer Zelle das Land mit Morden, Bombenanschlägen und Überfällen. Analysen und Hintergründe im Spezial zum Neonazi-Terror.
Seit Februar 2010 laufen Bauarbeiten am Stuttgarter Bahnhof. Diskussion, Hintergründe, Fotostrecken und mehr im FR-Spezial.
Radikales Gedankengut erreicht unter dem Deckmantel von Islamkritik das bürgerliche Lager. Das Spezial zur Neuen Rechten.
FR-Online.de möchte Lesern unter vielen Texten zielführende Diskussionen ermöglichen. Die Redaktion prüft Beiträge in verschiedenen Verfahren.
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Genau die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.