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06. Juli 2013

Bundeswehr: Eurofighter teurer als erwartet

Teuer Vogel: Ein Eurofighter auf dem Fliegerhorst Laage (Archivbild).  Foto: dpa

Nach der Diskussion um die Mehrkosten für die Euro-Hawk-Drohne hat die Bundeswehr erneut Probleme mit einem Rüstungsprojekt. Der Kampfjet Eurofighter wird wohl um Milliarden Euro teurer als erwartet.

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Berlin –  

Das Verteidigungsministerium hat Probleme mit einem weiteren Rüstungsprojekt: Die Beschaffung des Kampfflugzeugs «Eurofighter» wird sehr viel teurer als ursprünglich kalkuliert. So werden bis Jahresende bereits 14,5 der vom Bundestag bewilligten 14,7 Milliarden Euro ausgegeben sein. Zu dem Zeitpunkt werden aber erst 108 Maschinen von rund 140 bestellten und ursprünglich sogar rund 180 vorgesehenen Jets geliefert sein. Das Verteidigungsministerium bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht des «Spiegels».

Enormer Kostenschub

Im Haushalt sind nach Ministeriumsangaben nun für die Beschaffung aller 180 Flugzeuge 16,8 Milliarden Euro veranschlagt. Auch diese Summe dürfte nach Darstellung des Magazins voraussichtlich um einen Milliardenbetrag überschritten werden. Die Preissteigerungen gingen unter anderem auf Qualitätsmängel zurück, die vom Hersteller EADS aber bestritten würden, schrieb das Magazin.

Der Kostenschub ist im Laufe der jahrzehntelangen Entwicklung aber enorm gewesen. Das gescheiterte Vorgängermodell des «Eurofighters», Jäger 90, hatte dem Bericht zufolge pro Stück noch umgerechnet 33 Millionen Euro (65 Millionen Mark) kosten sollen. Inzwischen ist der Stückpreis mit 93,5 Millionen Euro veranschlagt. (dpa)

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