Aktuell: Wochenend-Magazin FR7 | Medikamententests an Heimkindern | Türkei | Flucht und Zuwanderung | USA nach der Wahl
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

31. Dezember 2015

Bundeswehr in Mali: 500 deutsche Soldaten mehr im Einsatz

Ab Februar sollen 650 statt 150 Soldaten in Mali stationiert werden.  Foto: dpa

Bereits im Februar 2016 sollen 500 deutsche Soldaten zusätzlich nach Mali geschickt werden. Vornehmlich werde es dabei um Objektschützer und Aufklärer gehen.

Drucken per Mail

Die Bundesregierung wird bereits in der kommenden Woche die zusätzliche Entsendung von 500 Soldaten nach Mali beschließen und im Februar mit ihrer Verlegung beginnen. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende «Rheinische Post» (Donnerstag) unter Berufung auf Regierungskreise. Mit der Zustimmung des Bundestages werde für Ende Januar gerechnet. Das Kontinent von aktuell bis zu 150 Bundeswehrsoldaten werde somit auf 650 Kräfte aufgestockt.

Vornehmlich werde es dabei um Objektschützer und Aufklärer gehen, die die Einhaltung des Friedensvertrages in Mali auch im unsicheren Norden des Landes an der Seite von Niederländern überwachen sollen, hieß es. Die Verlegung werde vermutlich im Mai abgeschlossen sein.

In dem muslimisch geprägten Flächenstaat in Westafrika kam es in den vergangenen Monaten wiederholt zu Terroranschlägen. Zuletzt sorgte eine Geiselnahme in einem Hotel in der Hauptstadt Bamako im November für internationales Aufsehen. Die radikalen islamistischen Gruppierungen al-Murabitun («Die Wächter») und der maghrebinische Ableger der Terrororganisation Al-Kaida (Aqmi) bekannten sich zu dem Anschlag mit 22 Todesopfern.

Vor Ort aktiv ist weiterhin die Blauhelm-Mission Minusma mit mehr als 10.000 Personen. Die Bundeswehr beteiligt sich bislang an einer Ausbildungsmission. Unumstritten ist der Einsatz nicht. «Der Mali-Einsatz wird viel gefährlicher als das, was wir in Syrien machen», sagte der Außenexperte der Union, Jürgen Hardt, der «Rheinischen Post». Es sei «nicht auszuschließen», dass es auch zu Gefechten und Anschlägen komme. (kna)

[ Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann bestellen Sie gleich hier 4 Wochen lang die neue digitale FR für nur 5,90€. ]

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

EU-Parlamentspräsident

Ausgerechnet Tajani

Von  |
Im EU-Parlament umstritten: Antonio Tajani

Ließ sich unter den 751 Europaabgeordneten kein besserer Kandidat finden? Das ist traurig. Ebenso wie die Aussicht, dass das Straßburger Plenum in Selbstreflexion zu versinken droht. Der Leitartikel. Mehr...

Leitartikel

Angriff auf den Wohlstand

BMW-Produktion in Dingolfing (Bayern).

Mit ihrer Abschottungspolitik gefährden Theresa May und Donald Trump die internationale Kooperation und den wirtschaftlichen Erfolg hiesiger Firmen. Mehr...

 

Beilage

Literatur-Rundschau

Der Bücher-Winter 2016

Rezensionen der FR-Feuilletonredaktion auf acht Zeitungsseiten. Aus dem Inhalt: Könnte noch gut werden: kluge, virtuose Erzählungen von Terézia Mora. Könnte noch knapp werden: jetzt hurtig Geschenke gekauft – Tipps der Redaktion. Könnte noch regnen: Klaus Reicherts großartiges Buch über Wolken. Nützliche und niedliche Kinderbücher. Die Literatur-Rundschau Winter 2016 als PDF-Reader.

Außerdem noch erhältlich: Die Literatur-Rundschau Herbst 2016 auf zwölf Zeitungsseiten als PDF-Reader.

Beilage

Literatur-Rundschau

Der Bücher-Winter 2016

Rezensionen der FR-Feuilletonredaktion auf acht Zeitungsseiten. Aus dem Inhalt: Könnte noch gut werden: kluge, virtuose Erzählungen von Terézia Mora. Könnte noch knapp werden: jetzt hurtig Geschenke gekauft – Tipps der Redaktion. Könnte noch regnen: Klaus Reicherts großartiges Buch über Wolken. Nützliche und niedliche Kinderbücher. Die Literatur-Rundschau Winter 2016 als PDF-Reader.

Außerdem noch erhältlich: Die Literatur-Rundschau Herbst 2016 auf zwölf Zeitungsseiten als PDF-Reader.

Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung