Potsdam/Kabul. Die Bundeswehr untersucht einen Vorfall nach einer Schießübung in Afghanistan, bei der möglicherweise ein afghanischer Junge verletzt wurde.
Nach dem Übungsschießen auf einem Trainingsgelände in der Nähe der afghanischen Hauptstadt Kabul habe sich aus der Waffe eines Bundeswehr-Soldaten ein Schuss gelöst, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos bei Potsdam am Freitag. Kurz darauf sei ein Junge mit einer Schussverletzung ins Bundeswehr- Camp gebracht worden.
"Die beiden Vorfälle werden von uns noch nicht miteinander in Zusammenhang gebracht." Das Gelände sei nach dem unbeabsichtigten Schuss abgesucht worden - ein Verletzter sei nicht gefunden worden. Der Vorfall habe sich bereits vergangene Woche ereignet.
Die "Bild"-Zeitung hatte am Freitag berichtet, ein 14-jähriger afghanischer Junge sei bei einem Schießunfall der Bundeswehr schwer verletzt worden. Er sei in einem französischen Lazarett operiert worden und außer Lebensgefahr. (dpa)
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