München. Die CSU hat den schwäbischen Bezirkschef Markus Ferber als Spitzenkandidaten für die Europawahl am 7. Juni nominiert. Ferber erhielt bei der Delegiertenversammlung in München 272 von 282 gültigen Stimmen. Nach Berechnungen der CSU entspricht das einer Zustimmung von 96,45 Prozent.
Bei der Aufstellung der CSU-Europaliste hat sich Strauß-Tochter Monika Hohlmeier bei einer Kampfkandidatur um Platz 6 durchgesetzt. Hohlmeier gewann am Samstag in München bei der CSU- Delegiertenversammlung mit 165 zu 115 Stimmen gegen die Sozialpolitikerin Gabriele Stauner.
Parteichef Horst Seehofer wünschte sich ein Comeback Hohlmeiers. Er hatte für die ehemalige bayerische Kultusministerin den Listenplatz 6 arrangiert.
Dagegen gab es heftigen Widerstand bei mehreren Europa- Abgeordneten. Hätten die 300 Delegierten Hohlmeier nicht auf den sechsten Platz gewählt, wäre dies nach Einschätzung vieler CSU- Politiker die erste Niederlage für Seehofer gewesen. (dpa)
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