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24. Januar 2016

Debatte um AfD: Kraft unterstützt Dreyer

Unterstützt den AfD-Boykott ihrer Parteikollegin Malu Dreyer: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.  Foto: rtr

Im Streit um den Umgang mit der AfD erhält Malu Dreyer Unterstützung von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Auch Kraft möchte keine TV-Veranstaltungen mit Beteiligung der AfD besuchen.

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In der Debatte um den Umgang mit der rechtspopulistischen AfD bei der Besetzung der sogenannten Elefantenrunde in Rheinland-Pfalz hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer Unterstützung bekommen. "Ich habe für mich auch entschieden: Ich gehe nicht in Fernsehsendungen mit Vertretern der AfD", sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (beide SPD) am Sonntag im Deutschlandfunk.

Eine Mehrheit der Deutschen ist allerdings für einen Schlagabtausch im Fernsehen auch mit der AfD. In einer Emnid-Umfrage für die "Bild am Sonntag" sprachen sich 53 Prozent dafür aus, dass Vertreter der AfD bei den Fernsehdebatten dabei sind, nur 34 Prozent lehnen dies demnach ab. Dreyer verschärfte in der "BamS" die Kritik an der AfD und nannte diese "eine Gefahr für unser Land". "Die AfD argumentiert rassistisch, sie spaltet Deutschland." Sie halte es nicht für verantwortlich, mit AfD-Vertretern über deren menschenverachtenden Forderungen zu diskutieren.

Der Streit in Rheinland-Pfalz dreht sich um die Besetzung der sogenannten Elefantenrunde im SWR drei Tage vor der Landtagswahl am 13. März. Nachdem Dreyer die Debatte mit der AfD ablehnte, hatte sich der SWR entschieden, zu dem Live-Gespräch nur die im Landtag vertretenen Parteien einzuladen. Die AfD, aber auch die FDP und die Linkspartei würden damit nicht dabei sein. CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner sagte daraufhin ihre Teilnahme an der Debatte ab und warf der SPD Einflussnahme auf den SWR vor. (afp)

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