Und immer wieder die Deutsche Bank: Schon seit Jahren hat Deutschlands größtes Geldhaus immer wieder Polizei, Justiz und Steuerfahndung im Haus. Daran hat auch der Austausch der kompletten Führungsriege offenbar nichts geändert. Die Deutsche Bank hat ein massives Glaubwürdigkeitsproblem, so der Tenor der Pressekommentare.
"Rechtsstaatsverständnis à la SPD: Für deren innenpolitischen Fraktionssprecher Michael Hartmann ist es "ungeheuerlich", dass die Deutsche Bank "tief in Geldwäsche verstrickt ist". Dann müssen die Staatsanwälte ja gar nicht weiter ermitteln: Das Vor-Urteil ist schon gesprochen. So viel zur Unschuldsvermutung. Die Stimmung am Stammtisch trifft der Politiker allemal. Da gelten die Banken längst als kriminelle Vereinigung. (...)
Doch immer schön langsam: Ein Großaufgebot bis an die Zähne bewaffneter Beamter macht aus Bankangestellten noch keine Straftäter, Ermittlungen sind keine Anklage, und eine Anklage, so es denn dazu käme, ist kein Urteil, schon gar kein rechtskräftiges. Aber ohne Frage: Erstens wiegen die Vorwürfe - bis hin zu versuchter Strafvereitelung - schwer, zweitens kommt für die Deutsche Bank, die ja in Justizsachen schon lange kein heuriger Hase mehr ist, zurzeit ein bisschen viel zusammen, drittens ist es so etwas wie die "Krönung", dass zu den 25 Beschuldigten der Co-Vorstandsvorsitzende Fitschen und Finanzchef Krause gehören (...)."
Börsen-Zeitung, Frankfurt
Die Frankfurter Generalstaatsanwaltschaft hat am Mittwoch (12.12.12) zahlreiche Räume der Deutschen Bank in Frankfurt durchsucht. Auch in Berlin und Düsseldorf gab es Razzien.
Foto: dapdBombardiert Israel die iranischen Atomanlagen? Weitet sich der Konflikt zum Regionalkrieg aus? Werden gar die USA hineingezogen? Die Lage in Nahost spitzt sich dramatisch zu. Das Spezial.
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