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Politik
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15. Januar 2016

Deutschlandtrend: Zweifel an Kurs von Merkel wächst

Wöchentlich stellt Infratest Dimap im Auftrag der ARD die "Sonntagsfrage". Dieses Mal wurden 1027 Menschen befragt.  Foto: wdr

Die Hälfte der von Infratest Dimap befragten 1027 Bürger zweifelt mittlerweile daran, dass Deutschland die aktuelle Krise bewältigen kann. An Kanzlerin Merkels Kurs glauben noch 44 Prozent. Angst vor Flüchtlingen hat die Mehrheit dennoch nicht.

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Die Bewertung der aktuellen Flüchtlingskrise spaltet die Deutschen: In dem am Freitag veröffentlichten "Deutschlandtrend" im ARD-"Morgenmagazin" äußerten 51 der Befragten Zweifel, dass Deutschland die aktuelle Krise bewältigen kann. 44 Prozent unterstützen die Einschätzung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass Deutschland die Probleme lösen könne.

Damit ist in den vergangen Monaten die Zahl der Optimisten leicht gesunken: Im Oktober 2015 waren noch 49 Prozent der Bürger der Meinung, dass Deutschland die Flüchtlingskrise im Land lösen wird, 48 Prozent waren damals skeptisch.

Knapp der Hälfte (48 Prozent) der Befragten macht es nach eigenem Bekunden Angst, dass viele Flüchtlinge nach Deutschland kommen. 50 Prozent der Bürger haben der Befragung zufolge keine Angst vor den Flüchtlingen. 45 Prozent der Bürger empfinden die Flüchtlinge als eine Bereicherung für das Leben in Deutschland, 48 Prozent sehen das nicht so.

In der Sonntagsfrage kommt die Union auf 37 Prozent der Stimmen - das sind zwei Prozentpunkte weniger als bei der Befragung zwei Wochen zuvor. 25 Prozent der Befragten würden die SPD wählen (plus eins). Die Grünen (minus eins) und die AfD (plus eins) kommen jeweils auf zehn Prozent. Die Linke erhält acht Prozent der Stimmen, die FDP würden vier Prozent der Bürger wählen (jeweils unverändert).

Für die Sonntagsfrage wurden am 12. und 13. Januar 1027 Bürger von Infratest Dimap befragt.

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