Quito/Washington. Die Regierung des südamerikanischen Ecuador hat erneut einen US-Diplomaten ausgewiesen. Wie das Außenministerium in Quito am Mittwoch (Ortszeit) mitteilte, wurde der Erste Sekretär der US-Botschaft, Mark Sullivan, des Landes verwiesen, weil er sich in interne und polizeiliche Angelegenheiten eingemischt habe.
Sullivan blieben 48 Stunden, um Ecuador zu verlassen. Das Außenministerium in Quito hofft, dass der Vorfall die Beziehungen zu den USA nicht belasten werde.
Am 7. Februar hatte die Regierung von Präsident Rafael Correa bereits einen amerikanischen Diplomaten zur unerwünschten Person erklärt.
Die US-Regierung nannte die Maßnahme nach Angaben des Fernsehsenders CNN "ungerechtfertigt". Ein US-Sprecher sagte, möglicherweise hingen die Ausweisungen damit zusammen, das gewisse Einheiten der ecuadorischen Polizei nicht am US-Training zur Bekämpfung der Rauschgiftkriminalität teilnehmen dürften. (dpa)
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Damir Fras ist unser US-Korrespondent
Olivia Schoeller berichtete zuvor aus Washington
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