kalaydo.de Anzeigen

Etats der Kommunen: Bürger wollen haushalten

Bis Bürger in ihren Städten umfassend mit darüber entscheiden können, wofür öffentliche Mittel ausgegeben werden, ist es noch ein langer Weg.

Bis Bürger in ihren Städten umfassend mit darüber entscheiden können, wofür öffentliche Mittel ausgegeben werden, "ist es vielerorts noch ein längerer Weg". Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Heinrich-Böll-Stiftung, die die Praxis des Bürgerhaushalts in ostdeutschen Kommunen untersucht hat. "Umso wichtiger ist es, nach vorn zu denken und entsprechende Projekte auch mit Hilfe der Länder vor Ort weiter zu entwickeln", sagte Marco Schrul, der Geschäftsführer der Stiftung, am Donnerstag im Gespräch mit der Frankfurter Rundschau.

Für die Studie ließ die den Grünen nahestehenden Stiftung vom Organisations-Beratungsinstitut Thüringen Bürgerhaushalte in 13 ostdeutschen Kommunen prüfen. Dazu gehören die Städte Erfurt, Jena und Großbreitenbach, wo es bereits seit zwei Jahren das Instrument politischer Mitwirkung via Bürgerhaushalt gibt. Dagegen haben die Kommunen Chemnitz, Dresden, Heiligenstadt, Eisenach und Suhl gerade erst damit begonnen, von ihren Bürgern Prioritäten für die Vergabe kommunaler Finanzmittel setzen zu lassen. Halle, Köthen, Leipzig, Nordhausen und Quedlinburg haben sich vorgenommen, künftig einen Bürgerhaushalt einzuführen. Aus guten Gründen, wie die Böll-Stiftung überzeugt ist. Seitdem es diese Möglichkeit der Mitwirkung in den Kommunen gebe, werde in breiterer Öffentlichkeit darüber diskutiert, wofür die Kommunen Geld ausgeben und welche Perspektive ihre eigene Entwicklung gewinnen könnte. Gleichzeitig lasse sich beobachten, dass Bürger gemeinhin als wenig durchschaubar geltende städtische Etats besser verständen. Unbedingt aber bräuchten diese Verfahren der Mitwirkung, die die Mehrheit in Politik und Verwaltung der Kommunen als positiv empfände, Unterstützung. ing

Datum:  15 | 4 | 2010
Kommentare:  Kommentieren
Empfehlen:  E-Mail
Leserbrief:  Leserbrief
Artikel:  Drucken
Ressort

Nachrichten aus der Politik, Kommentare, Doku und Debatten


US-Wahl 2012: Countdown für Obama

Damir Fras ist unser US-Korrespondent
Olivia Schoeller berichtete zuvor aus Washington
Daniel Haufler ist Redakteur im Ressort Meinung
Countdown für Obama - das Weblog zur US-Wahl


Spezial: US-Wahl 2012

Bleibt Barack Obama Präsident der USA? Oder macht Mitt Romney von den konkurrierenden Republikanern das Rennen?

US-Wahl-Spezial mit Analyse und Hintergrund

Interaktive Karte zu den Vorwahlen der Republikaner

Exklusive Reportagereise durch den Wahlkampf

Weblog der USA-Experten unserer Redaktion

Kolumne

Die Politik ist eine Castingshow - und Angela Merkel ihr Dieter Bohlen: Stephan Hebel in seiner Audioslideshow über Peter Altmaier (eine Runde weiter!), den Osterhasen (Artenvielfalt gerettet!) und einen friedlosen ESC (wo ist Nicole, wenn man sie braucht?). Über Fußball - diesmal kein Wort!

Interaktiv

Wer sitzt mit wie vielen Abgeordneten im Bundesrat? Alle Ministerpräsidenten, alle Zahlen und Fakten hier!

Anzeige

 

Anzeige

 

Video
Spezial: Israel-Iran-Konflikt

Bombardiert Israel die iranischen Atomanlagen? Weitet sich der Konflikt zum Regionalkrieg aus? Werden gar die USA hineingezogen? Die Lage in Nahost spitzt sich dramatisch zu. Das Spezial.


Politik-Spezial

Ihr Wunsch-Bundespräsident Wulff scheitert, sie muss Gauck als Nachfolger hinnehmen, ihre Mehrheit steht im Bundestag nicht mehr hinter ihr: Die Autorität von Bundeskanzlerin Merkel schwindet. Das Spezial.


Fotostrecke
Plaßmanns Welt (295 Bilder)
Fotostrecke
Meeresbewohner: Leuchtend grüne Quallen gleiten durch ein Aquarium.

Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.

Revolte

Protest und Party, Revolte - aber keine Revolution: 1968 hat die Gesellschaft nachhaltig verändert.

Quiz
Wissens-Test.

Politik, Sport, Wirtschaft - wie gut sind Sie informiert? Machen Sie den Test mit dem unterhaltsamen Tagesquiz.

ANZEIGE
- Business
- Kauftipps!