Aktuell: Griechenland | Ironman Frankfurt | Frauen-Fußball-WM | Flucht und Zuwanderung | Regionale Startseite
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

21. Januar 2013

FDP Philipp Rösler: Rösler bleibt FDP-Chef auf Zeit

Denkt an Rücktritt: Philipp Rösler.  Foto: dpa

FDP-Chef Philipp Rösler bietet seinen Rückzug vom Parteivorsitz an, soll das Amt aber bis zum FDP-Parteitag weiterführen. Dort wird aller Voraussicht nach Rainer Brüderle als Spitzenkandidat nominiert.

Drucken per Mail

FDP-Chef Philipp Rösler soll Parteichef bleiben und Fraktionschef Rainer Brüderle Spitzenkandidat für die Bundestagswahl werden. Das beschloss das FDP-Präsidium am Montag in Berlin nach einem Vier-Augen-Gespräch zwischen Rösler und Brüderle, wie aus Parteikreisen in Berlin bekannt wurde. Rösler hatte zuvor den Kreisen zufolge seinen Rückzug vom Parteivorsitz angeboten.

„Ich bin bereit, zur Seite zu treten, wenn Rainer Brüderle auch Bundesvorsitzender werden will“, sagte Rösler dem Vernehmen nach. Brüderle soll auch Spitzenkandidat im Wahlkampf werden.

Die FDP will nach den jüngsten Personalquerelen schnellstmöglich über die künftige Mannschaftsaufstellung beraten. Dazu solle es schon im März einen Parteitag geben, hieß es am Montag in Berlin in Präsidiumskreisen. Bislang war der nächste Kongress für Anfang Mai geplant. Der Beschluss sei einstimmig gefällt worden.

Dirk Niebel freut sich über 10 Prozent Stimmen für die FDP in Niedersachsen.
Dirk Niebel freut sich über 10 Prozent Stimmen für die FDP in Niedersachsen.
 Foto: dpa

Die FDP hatte bei der Landtagswahl in Niedersachsen überraschend knapp zehn Prozent der Stimmen erhalten und ein Rekordergebnis erzielt. Allerdings verpassten CDU und FDP eine Neuauflage ihrer Koalition.

Zwar seien auch die Wahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen erfreulich verlaufen, sagte Niebel der Zeitung „Die Welt“ (Montagausgabe).

Niedersachsen-Wahl

Alle Prognosen, Ergebnisse und Koalitionsrechner zur Landtagswahl in Niedersachsen in unserer interaktiven Grafik. Analysen und Kommentare im Spezial.

Die Situation der Bundespartei habe sich aber nicht verbessert. „Daher bleibe ich bei meiner Forderung nach einem vorgezogenen Bundesparteitag.“

FDP-Generalsekretär Patrick Döring hielt sich am Montagmorgen im ZDF bedeckt. „Zuerst sind die Gremien dran.“ Rösler habe „das Heft des Handelns in der Hand“, sagte Döring. (dpa/rtr)

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

Energiewende

Stütze für Konzerne

Von  |
Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen eines Braunkohlekraftwerkes in Brandenburg auf.

Die Bundesregierung subventioniert veraltete Kohlekraftwerke und damit Firmen, die die Energiewende verschlafen haben. Sie sollte lieber neue Technologien fördern. Ein Leitartikel. Mehr...

Fremdenhass in Sachsen

Stanislaw Tillich muss Position beziehen

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).

Fremdenhass herunterspielen und auf Investoren aus aller Welt hoffen – beides geht nicht. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) muss sich entscheiden und Farbe bekennen. Der Leitartikel. Mehr...

FR-Schwerpunkt

Liebe. Nichts für Feiglinge.

 

Sie überwältigt, beglückt, fordert, treibt an. Ist Drama und Komödie, Sehnen und Verzweiflung. Liebe ist eine scharfe Waffe, für die Wirtschaft ein Riesengeschäft, für Politik und Religion ein Instrument, das mit Kalkül eingesetzt wird.

Wir finden Worte für die Liebe - im Schwerpunkt der Frankfurter Rundschau im Mai und Juni.

Hinweis: Unser Vertrieb bietet dazu ein vergünstigtes sechswöchiges Digital-Abo für das ePaper sowie unsere iPad- und Android-App an.

Liebesgrüße: Wenn Sie unseren Schwerpunkt lieben, verschicken Sie doch mal Liebesgrüße.

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Videonachrichten Politik
Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Anzeige

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung