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Politik
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20. Mai 2011

FR-Gespräch mit Plagiatsjägern: 'Den Ruf der Politik verbessern'

Netzaktivisten nehmen Doktorarbeiten von Prominenten unter die Lupe. Foto: dpa

Geheimtreffen mit zwei Plagiatsjägern, die unbedingt anonym bleiben wollen: Ihr Ziel sind sind höhere wissenschaftliche Standards - nicht Rücktritte von Politikern. Im Gespräch mit der FR verraten sie, wie sie arbeiten.

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Geheimtreffen mit zwei Plagiatsjägern, die unbedingt anonym bleiben wollen: Ihr Ziel sind sind höhere wissenschaftliche Standards - nicht Rücktritte von Politikern. Im Gespräch mit der FR verraten sie, wie sie arbeiten.

Es ist eine Menge los in diesen Tagen auf den Internetplattformen „VroniPlag“ und „GuttenPlag“: Plötzlich tummeln sich Reporter in den Chaträumen der Netzaktivisten, wollen ganz genau wissen, wie man das macht: Doktorarbeiten von Politikern als Plagiat enttarnen. Sogar Journalisten aus dem Ausland fragen nach. Die Antworten kommen prompt, unermüdlich geben mit Nutzernamen getarnte Menschen wie „PlagDoc“ und „AnnaNym“ Auskunft über ihre Arbeit, die nach Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) auch die FDP-Politikerin Silvana Koch-Mehrin Doktortitel und Ämter gekostet hat – und aktuell den FDP-Europaabgeordneten Jorgo Chatzimarkakis in Bedrängnis bringt.

Auf eine Interviewanfrage reagieren die unbekannten Plagiatsjäger noch am selben Tag, man könne sich gerne treffen, schreiben sie, nur eine Bedingung gebe es: Alles müsse anonym bleiben.

Ein Treffen wird vereinbart, in Süddeutschland, genauer wollen es die Gesprächspartner nicht genannt wissen. Kurz vor unserer Abreise schreiben PlagDoc und AnnaNym noch eine Nachricht, besorgt darum, dass man sich überhaupt findet. Sie würden dann eben am Treffpunkt ein großes Schild „GuttenPlag Geheimtreffen“ hochhalten, scherzen sie.

PlagDoc, AnnaNym, sollen wir Sie jetzt wirklich so nennen?

PlagDoc: Unbedingt. Auch wenn es für Sie komisch ist, wir haben beschlossen, dass wir auf jeden Fall anonym bleiben wollen.

Vor ein paar Tagen wurden Sie für Ihre Arbeit für den Grimme-Preis nominiert, wollen Sie dann mit Masken auftreten, wenn Sie ihn bekommen?

PlagDoc: Wir haben nach einer Diskussion beschlossen, dass wir nicht öffentlich als Gruppe auftreten würden.

Was fürchten Sie denn?

PlagDoc: Ich habe aus der Wikileaks-Affäre gelernt. Wenn eine Person wie Julian Assange aus einem Gruppen-Projekt so hervorschaut, ist das für die ganze Community schädlich. Deswegen will ich nicht mit meinem Namen im Vordergrund stehen, ich will auch kein Risiko eingehen – das Internet vergisst nichts, niemand kann mir sagen, ob das, was ich jetzt mit GuttenPlag tue, mir später nützt oder schadet. Außerdem wüssten wir gar nicht, wer uns repräsentieren sollte.

AnnaNym: Ein anderer Punkt ist, dass die Gruppen auf den beiden Plattformen sehr groß sind und wir nicht für Einzelne die Verantwortung übernehmen können. Es gibt deutliche Meinungsunterschiede, da möchte ich nicht in Sippenhaftung genommen werden, wenn jemand etwas tut, was ich nicht vertrete.

Anonyme Aufklärer

Für das Gespräch wählen die beiden Aktivisten der Portale „GuttenPlag“ und „VroniPlag“ eine mittelgroße Stadt in Süddeutschland. Sie nennen dann ihre richtigen Namen und ihre Berufe, doch in der Zeitung darf nur wenig über sie geschrieben werden:
PlagDoc ist einer von zwei Gründern der Plattform „GuttenPlag“, die allein das Ziel hatte, die Doktor-Arbeit des ehemaligen Verteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) zu überprüfen. Der Wissenschaftler will selbst bald endlich zu Ende promoviert haben. Er ist 30 Jahre alt und Informatiker.
AnnaNym war bei „GuttenPlag“ stark aktiv und machte später bei der Überprüfung anderer Arbeiten auf der von einem Aktivisten namens Goalgetter neu gegründeten Plattform „VroniPlag“ weiter. Zusammen mit einem Gleichgesinnten hatte er die Dissertation des FDP-Politikers Jorgo Chatzimarkakis als verdächtig identifiziert. AnnaNym ist ein promovierter Mathematiker und 28 Jahre alt. vf

Druck aus dem Netz

Auf drei Plattformen im Internet untersuchen seit nunmehr drei Monaten unzählige anonyme Freiwillige die Dissertationen von Politikern und anderen öffentlichen Personen. Ihre Ergebnisse haben zu den Rücktritten des ehemaligen CSU-Bundesverteidigungsministers Karl-Theodor zu Guttenberg und der FDP-Europapolitikerin Silvana Koch-Mehrin geführt.
Begonnen hatte die Plagiatsaffäre um deutsche Politiker mit dem „GuttenPlag“ Wiki, das am 17. Februar gegründet wurde und mit Plagiats-vorwürfen gegen den damaligen Verteidigungsminister maßgeblich am Rücktritt von Guttenberg beteiligt war. In seiner Doktorarbeit fanden die Plagiatsfahnder – überwiegend selbst Wissenschaftler aus dem universitären Mittelbau – auf mehr als 90 Prozent der Seiten Plagiate.
Auf „PlagiPedi“ Wiki wurden daraufhin mehr als 100 Arbeiten von Politikern und anderen Personen des öffentlichen Interesses vermerkt und verlinkt. Viele besonders aktive Aktivisten der beiden anderen Plattformen distanzieren sich von „PlagiPedi“ und verweisen darauf, dass sie damit nichts zu tun haben. Auf der Liste dort finden sich auch die Dissertationen von Bundeskanzlerin Angela Merkel, Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und Papst Benedikt XVI.
Zur Überprüfung der Doktorarbeit der Stoiber-Tochter Veronica Saß wurde am 28. März das „VroniPlag“ Wiki gegründet. Ebenfalls des Plagiierens verdächtigt werden auf „VroniPlag“ neben Silvana Koch-Mehrin der FDP-Europaparlamentarier Jorgo Chatzimarkakis und der frisch gewählte baden-württembergische CDU-Landtagsabgeordnete Matthias Pröfrock. Weitere Kandidaten könnten folgen.Saß wurde ebenso wie zu Guttenberg der Doktortitel bereits aberkannt. In anderen Fällen prüfen die jeweiligen Universitäten die Arbeiten.
Kritik an den Fahndern übt inzwischen der FDP-Europaabgeordnete Alexander Alvaro. Mit „VroniPlag“ werde „das anonyme Denunziantentum zum gesellschaftlich akzeptierten Sport“. Die handelnden Personen müssten sich zu erkennen geben.
Der FDP-Europaabgeordnete Alexander Graf Lambsdorff nahm
seinen Fraktionskollegen Chatzimarkakis gegen die Plagiatsvorwürfe in Schutz.
Es handele sich um eine „Kampagne“. Chatzimarkakis selbst hatte erklärt, die Vorwürfe entkräften zu können. Laut „VroniPlag“ finden sich inzwischen auf 46 Prozent der Seiten seiner Dissertation Plagiate.
In anderen Ländern haben sich inzwischen ebenfalls erste Plagiatsplattformen gegründet. So wurde mutmaßlich von englischen Studenten eine Überprüfung der Arbeit des Gaddafi-Sohns Saif al-Islam begonnen, die bereits etliche Plagiatsstellen dokumentiert.
Und auch in Österreich beschäftigt
sich eine Plattform mit Plagiaten,
unter Verdacht stehen bislang der österreichische EU-Kommissar Johannes Hahn sowie Ex-
Finanzminister Karl-Heinz Grasser. big

Sämtliche bislang untersuchten Doktorarbeiten waren von Unions- und FDP-Politikern. Und das soll Zufall sein?

AnnaNym: Wir schauen Arbeiten von Leuten aller Parteien an. Dann wirkt jeder von uns an dem Projekt mit, das ihn interessiert. Es gibt keine Präferenzen. Und es können ja auch noch weitere Plagiatsfälle kommen. Das kann ich noch nicht einschätzen.

PlagDoc: Wir wollen das nicht breittreten, solange wir nichts Konkretes haben.

AnnaNym: Bei Chatzimarkakis hatten wir zum Beispiel am Donnerstagabend voriger Woche einen Verdacht, dass etwas nicht stimmt. Dann haben wir zwei Tage gearbeitet, und erst am Samstag haben wir ihn telefonisch informiert und dann die Medien.

Für den FDP-Politiker Alexander Alvaro sind Sie Denunzianten, die sich dringend enttarnen sollten, um an den eigenen Ansprüchen transparenter Arbeit gemessen werden zu können.

AnnaNym: Es ist nachvollziehbar, dass Politiker und Journalisten erfahren wollen, wer hinter den Projekten steckt. Aber was würde denn besser werden, wenn wir uns öffentlich zeigen? Es würde doch an der Faktenlage nichts ändern. Was wir machen, ist nichts anderes als eine Buchbesprechung. Wir nehmen eine veröffentlichte Arbeit und untersuchen sie. Das kann jeder Mensch tun. Unsere Anonymität ist ein Vorteil, weil sie hilft, über die Botschaft, und nicht über den Überbringer zu diskutieren. Auch innerhalb der Gruppe verhindert diese Anonymität, dass Hierarchien entstehen. Wir wollen doch nicht die Menschen Guttenberg, Koch-Mehrin oder Chatzimarkakis als Person angreifen, wir arbeiten doch nicht auf ihren Rücktritt hin, wir prüfen nur deren Arbeiten. Die Bewertung übernehmen die Medien, die Konsequenzen müssen sie selbst oder ihre Universitäten ziehen.

Der Europaabgeordnete Chatzimarkakis sagt, er könne jede kritisierte Stelle in seiner Promotion erklären.

PlagDoc: Das wäre wirklich gut, dann wären wir bei einer inhaltlichen Diskussion.

AnnaNym: Nach allem, was ich in seiner Arbeit gefunden und gelesen habe, würde ich Chatzimarkakis ein gehöriges Maß an Schlampigkeit unterstellen.

PlagDoc: Aber dann systematische Schlampigkeit.

Sind Sie politisch gefrustet – oder was ist der Anlass für die Plagiatssuche?

AnnaNym: Ich hoffe sehr, dass erkannt wird, dass wir etwas für den Ruf der Politiker tun, nicht dagegen. Wir überführen Betrüger. Wir wollen den Ruf der Wissenschaft und der Politik verbessern, auch wenn das kurzfristig wahrscheinlich nicht der Fall ist.

Hoffen Sie also, bald mal einen Grünen aus Norddeutschland zu erwischen?

AnnaNym: Ich wäre froh, wenn wir gar keinen mehr finden würden.

Wenn es aber zu weiteren Fällen kommt, gehört dann nicht wie bei allen Enthüllungen das Wissen um die Autoren und damit um die Motive dazu? Bei der Tochter von Edmund Stoiber sieht man, dass es nicht nur um prominente Politiker geht.

AnnaNym: Eben hier sieht man auch die Unterschiede in unserer Gruppe, bei ihr habe ich nichts beigetragen …

PlagDoc: … ich auch nicht, weil …

AnnaNym: … sie für uns keine Person des öffentlichen Interesses ist. Deswegen werden wir beide auch zu ihrem Fall nichts sagen.

Aber wenn Sie für bessere wissenschaftliche Standards kämpfen – müssen Sie nicht gerade dann couragiert mit offenem Visier dafür eintreten? So wirkt es feige, weil Sie aus der Anonymität des Netzes agieren.

AnnaNym: Dass wir mit Spitznamen auftreten, ist auch ein Teil der Internetkultur. Wir wollen sichergehen, dass die Botschaft ankommt und nicht derjenige im Zentrum steht, der die Botschaft überbringt.

PlagDoc: Wir haben bewusst von Anfang an bei GuttenPlag auf Anonymität geachtet. Wir wussten nicht, welche Konsequenzen uns drohten. Wenn man in der Wissenschaft Missstände aufdeckt, wird das nicht unbedingt belohnt. Man steht dann manchmal als Nestbeschmutzer da. Ich habe viele andere Interessen im Leben und ich möchte nicht wegen GuttenPlag dabei Nachteile haben. Allein die aggressiven E-Mails, die wir bekommen haben ...

Wie? An Sie beide direkt?

PlagDoc: An die Plattformen. Ein Mitglied von uns hat aber auch mal zu den Plagiatsfällen einen Leserbrief in einer Lokalzeitung mit seinem Klarnamen veröffentlicht und am nächsten Tag hat er einen anonymen Brief in seinem Briefkasten gefunden, in dem ihm gedroht wurde. Der Tenor war: Wie kriegen euch alle. So etwas möchte ich selbst nicht erleben.

Freuen Sie sich denn, wenn ein Politiker zurücktritt oder seine Ämter abgibt?

PlagDoc: Der Einzige, bei dem ich mich gefreut habe, war Karl-Theodor zu Guttenberg. Zum einen hatte ich danach wieder mehr Zeit für mich und meine Familie. Und zum anderen, weil Guttenberg den Vorwürfen sehr aggressiv entgegengetreten ist und versucht hat, die Öffentlichkeit an der Nase herumzuführen. Ich finde, ein Politiker müsste nicht einmal zurücktreten, wenn er plagiiert hat. Aber wenn einer bewusst die Öffentlichkeit oder das Parlament anlügt, dann ist er als Politiker in einer Situation, in der er nicht sein darf.

AnnaNym: Bei Guttenberg habe ich eine Genugtuung gespürt, weil sich eine breite Öffentlichkeit und viele Wissenschaftler dagegen gewehrt haben, dass so mit ihnen umgegangen wurde. Es freute mich, weil die Gesellschaft dieses Fehlverhalten, auch das von Bundeskanzlerin Angela Merkel, korrigierte. Die Person Guttenberg selbst ist für mich nicht interessant.

Sie sagen, die Gesellschaft korrigiere das Fehlverhalten, aber es sind doch Sie, die die Faktenlage schaffen.

AnnaNym: Wir haben nicht gefordert, dass Guttenberg zurücktreten soll. Der Zulauf zu GuttenPlag kam, als viele Politiker der Wissenschaft ins Gesicht geschlagen haben. Es war eine Demütigung.

Wenn man Ihre Diskussionen im Chat verfolgt, dann liest man häufig Sätze wie ,Ich muss jetzt mal arbeiten‘ oder ,Ich muss endlich mal schlafen‘ und über Jorgo Chatzimarkakis haben Sie uns an einem Morgen um 5.21 Uhr per E-Mail informiert. Wie viel Zeit verbringen Sie mit der Plagiatssuche?

AnnaNym: In dem konkreten Fall muss ich sagen, dass ich da gerade von einer Feier nach Hause kam, aber einer in der Community war noch wach und hatte auf der Plattform gearbeitet. Chatzimarkakis ist trotzdem ein besonderer Fall, weil seine Arbeit komplett online verfügbar ist. So haben wir viel Zeit gespart. In anderen Fällen mussten wir die Arbeiten erst ausleihen und digitalisieren. Die nächsten Schritte sind dann einfach: Wir lesen die Dissertation und starten mit auffällig formulierten Sätzen eine Suche in Google, schauen, ob diese Sätze in anderen Publikationen auftauchen. Nach der ersten groben Sortierung beginnt die Feinarbeit. Dann müssen wir vielleicht einzelne verdächtige Quellen doch noch in einer Bibliothek ausleihen und digitalisieren, um genauer zu prüfen. Bei Silvana Koch-Mehrin war es kompliziert, weil ihre Doktorarbeit digital nicht vorlag.

Wie kam es bei der FDP-Vorzeigefrau überhaupt zum Verdacht?

PlagDoc: Koch-Mehrins Arbeit war uns schon lange verdächtig. Dissertationen zu historischen Themen, bei denen man nicht viel Neues herausfinden kann, die thematisch auch nicht viel mit dem zu tun haben, was man sonst macht, das sind Indizien. Dann meldete sich plötzlich jemand, der uns mitteilte, dass er sich die Arbeit angesehen und Plagiate gefunden habe.

Ist das Plagiieren dank des Internets insgesamt auf dem Vormarsch? Manche sprechen von den heutigen Studenten als einer Copy & Paste-Generation.

PlagDoc: Ich habe an der Universität selbst mit Plagiaten bei Studenten zu tun, und mein Eindruck ist, dass in den letzten ein, zwei Jahren das Thema Plagiate generell besser gehandhabt wird. Inzwischen klären wir junge Menschen stärker über das Problem auf. Die Medienkompetenz und die Quellenkompetenz wird besser. Nach meiner Erfahrung haben diejenigen, die plagiieren, meistens sowieso schon Probleme mit der wissenschaftlichen Arbeit.

AnnaNym: Vieles würde besser, wenn wissenschaftliche Arbeiten frei im Internet zugänglich wären. Wir diskutieren, ob wir das gewachsene mediale Interesse an unserer Community nutzen wollen im Sinne der Wissenschaft. Mehr Transparenz in der Wissenschaft würde beispielsweise mehr Vertrauen bei den Bürgern schaffen.

Für dieses Engagement könnten Sie nun den Grimme-Preis zugesprochen bekommen. Wie verhalten Sie sich denn nun?

PlagDoc: Sollte das passieren, dann wird wohl stellvertretend für uns Tim Bartel hingehen. Er gehört zu Wikia Deutschland, die die Plattform bereitstellt und uns technisch unterstützt. Er steht beruflich dafür, aber ist nicht für inhaltliche Arbeit verantwortlich.

Interview: Viktor Funk, Felix Helbig

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