Die französische Regierung hat nach Aussage von Präsident Sarkozy alle unterstützenden Kampfeinsätze für die afghanische Armee vorerst eingestellt - auch die Hilfe bei der Ausbildung. Sarkozy schloss zudem einen vorzeitigen Abzug der französischen Armee nicht aus.
Der französische Verteidigungsminister Gérard Longuet und Außenminister Alain Juppé reisten „unverzüglich“ nach Afghanistan.
Sarkozy erklärte weiter, es sei inakzeptabel, dass afghanische Sicherheitskräfte auf französische Soldaten schössen. Französische Soldaten sind seit zehn Jahren in Afghanistan im Einsatz. Der Angriff vom Freitag zählt zu den folgenschwersten für Frankreich.
Vier Tote, 16 Verletzte nach Anschlag
Ein afghanischer Soldat soll am Freitag im Osten des Landes vier NATO-Soldaten getötet haben, 16 weitere wurden nach ersten Erkenntnissen verletzt. Der Täter sei festgenommen worden, teilte die NATO mit.
Nach Angaben der afghanischen Sicherheitskräfte hatte ein Mann in der Uniform der afghanischen Armee im Distrikt Tagab der östlichen Provinz Kapisa das Feuer auf die Soldaten eröffnet. (afp, dapd)
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