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15. April 2013

Frauen in Aufsichtsräten: Frauenquote: CDU einigt sich auf Kompromiss

Die Frauenquote in Aufsichtsräten wird für die schwarz-gelbe Regierung zum Härtetest.  Foto: dpa

Die Frauenquote in Aufsichtsräten wird zum Härtetest für die schwarz- gelbe Koalition. Die SPD lockt Befürworterinnen aus der Union, am Donnerstag mit ihr dafür zu stimmen. CDU-Bundesvize Julia Klöckner erklärt, die CDU hätte sich auf einen Kompromiss verständigt.

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Die Frauenquote in Aufsichtsräten wird zum Härtetest für die schwarz- gelbe Koalition. Die SPD lockt Befürworterinnen aus der Union, am Donnerstag mit ihr dafür zu stimmen. CDU-Bundesvize Julia Klöckner erklärt, die CDU hätte sich auf einen Kompromiss verständigt.

Berlin –  

SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier hat die Frauen in der schwarz-gelben Koalition ermuntert, im Bundestag für eine gesetzliche Frauenquote in Aufsichtsräten zu stimmen. Er wisse, dass viele Frauen in Union und FDP gern mit der Opposition votieren würden. „Jetzt hängt das von deren Mut ab“, sagte Steinmeier der „Leipziger Volkszeitung“.

CDU-Spitzenpolitiker sprachen sich indes erneut gegen eine feste Frauenquote für börsennotierte Firmen aus. Über einen Oppositionsvorstoß für eine gesetzliche Vorgabe soll der Bundestag an diesem Donnerstag abstimmen. Zuletzt bröckelte die schwarz-gelbe Mehrheit gegen das Vorhaben.

Am Montag hat sich die CDU auf einen Kompromiss verständigt. „Es gibt einen guten Kompromiss“, sagte CDU-Vize Julia Klöckner am Montag in Berlin. Demnach soll eine gesetzliche Frauenquote ab dem Jahr 2020 ins Wahlprogramm der Partei aufgenommen werden. Bisher war die CDU für die Flexiquote, die keine allgemeinverbindlichen Frauenquoten für Unternehmen vorsah.

In der schwarz-gelben Koalition erwägen einige Befürworterinnen einer festen Quote, am Donnerstag für den Quoten-Antrag der Opposition zu stimmen und ihm so womöglich zu einer Mehrheit zu verhelfen. Dem Entwurf hatte der Bundesrat bereits im September vergangenen Jahres zugestimmt. Dafür waren auch zwei CDU-geführte Länder. Demnach soll in zwei Stufen bis Januar 2023 eine Mindestquote für Frauen von 40 Prozent in den Aufsichts- und Verwaltungsräten großer Unternehmen eingeführt werden. (dpa/afp)

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