Aktuell: Wochenend-Magazin FR7 | FR-Recherche: Medikamententests an Heimkindern | Türkei | Flüchtlinge in Deutschland und Europa | US-Wahl
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

07. Oktober 2012

Friedensabkommen auf den Philippinen: Regierung schließt Pakt mit Rebellen

Der philippinische Präsident Benigno Aquino III. ist nach eigenen Worten glücklich über den Friedensvertrag mit den Rebellen.  Foto: dpa

Nach langenjährigen Verhandlungen haben sich die philippinische Regierung und die größte Rebellengruppe des Landes auf ein Friedensabkommen geeinigt. Die „Moro Islamische Befreiungsfront“ will danach nicht länger für Unabhängigkeit kämpfen.

Drucken per Mail

Nach langenjährigen Verhandlungen haben sich die philippinische Regierung und die größte Rebellengruppe des Landes auf ein Friedensabkommen geeinigt. Die „Moro Islamische Befreiungsfront“ will danach nicht länger für Unabhängigkeit kämpfen.

Nach jahrzehntelangen Kämpfen hat sich die philippinische Regierung mit der größten Rebellengruppe des Landes auf ein vorläufiges Friedensabkommen verständigt. Das gab Präsident Benigno Aquino III am Sonntag bekannt. Die „Moro Islamische Befreiungsfront“ (MILF), die seit vielen Jahren für einen eigenen islamischen Staat in der Mindanao-Region im Süden des Landes kämpft, strebe nicht länger nach Unabhängigkeit.

„Dieses Rahmenabkommen bereitet den Weg für einen endgültigen, dauerhaften Frieden in Mindanao“, sagte Aquino. Nach Angaben eines Beraters des Präsidenten sollen die Konfliktparteien den Vertrag in der kommenden Woche unterzeichnen.

Rebellen begrüßen Abkommen

Die muslimischen Rebellen auf den Philippinen haben das mit der Regierung erzielte Abkommen zur Beendigung des jahrzehntelangen Aufstands im Land begrüßt. „Wir sind sehr zufrieden“, sagte der Vize-Chef für politische Angelegenheiten bei der Rebellenorganisation Moro Islamische Befreiungsfront (MILF), Ghazali Jaafar, der Nachrichtenagentur AFP per Telefon am Sonntag. „Wir danken dem Präsidenten dafür“, fügte er hinzu.

Die schätzungsweise 12.000 Mann starke MILF ist die größte Separatistengruppe auf den überwiegend katholischen Philippinen. Auf ihr Konto gehen mehrere Terroranschläge. Initiativen für Friedensgespräche gab es seit 1997. (dpa/afp)

[ Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann bestellen Sie gleich hier 4 Wochen lang die neue digitale FR für nur 5,90€. ]

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

Leitartikel

Holt euch das Spiel zurück

Von Paul Linke |

Das Hochglanzprodukt Fußball ist nur zu retten, wenn es wie ein Unternehmen funktionieren würde. Dafür müsste der Weltverband Fifa eine Aktiengesellschaft werden. Mehr...

Mordfall in Freiburg

Sprechverbote helfen nicht

Von  |
Trauer in Freiburg um die ermordete Studentin.

Die Debatte über den Mordfall in Freiburg zeigt: Straftaten können in diesen Zeiten schnell zu einem Politikum werden. Weglassen und Ausblenden ist keine Option. Der Leitartikel.  Mehr...

 

Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung