Wiesbaden. Die Gesundheitsausgaben sind im Jahr 2008 auf 3210 Euro je Bürger gestiegen. Das waren 130 Euro mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden anlässlich des Weltgesundheitstags an diesem Mittwoch mit.
Insgesamt kletterten die Gesundheitsausgaben um 3,9 Prozent auf 263,2 Milliarden Euro. Das sind 10,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Mit Blick auf die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise prognostizieren die Statistiker, dass die Gesundheitsausgaben für 2009 mehr als elf Prozent des Bruttoinlandsprodukts betragen werden.
Zwischen 2007 und 2008 stiegen die Ausgaben für Prävention und Gesundheitsschutz überdurchschnittlich stark um 5,5 Prozent auf 10,7 Milliarden Euro. Hauptgrund seien höhere Kosten für Früherkennungsmaßnahmen wie Krebsvorsorge und Schutzimpfungen, die 2007 zu Pflichtleistungen der Krankenkassen wurden.
Neben den Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung fließen auch jene der privaten Krankenversicherung in die Statistik ein. Berücksichtigt sind auch die Kosten, die jeder Einzelne selbst trägt. Mit 151,1 Milliarden Euro entfielen 2008 mehr als die Hälfte der Kosten auf die gesetzliche Krankenversicherung. Am stärksten stiegen die Ausgaben bei der privaten Krankenversicherung. Sie nahmen um 1,4 Milliarden auf 24,9 Milliarden Euro zu. (dpa)
Nachrichten aus der Politik, Kommentare, Doku und Debatten

Damir Fras ist unser US-Korrespondent
Olivia Schoeller berichtete zuvor aus Washington
Daniel Haufler ist Redakteur im Ressort Meinung
Countdown für Obama - das Weblog zur US-Wahl
Bleibt Barack Obama Präsident der USA? Oder macht Mitt Romney von den konkurrierenden Republikanern das Rennen?
US-Wahl-Spezial mit Analyse und Hintergrund
Interaktive Karte zu den Vorwahlen der Republikaner
Exklusive Reportagereise durch den Wahlkampf
Weblog der USA-Experten unserer Redaktion
Bombardiert Israel die iranischen Atomanlagen? Weitet sich der Konflikt zum Regionalkrieg aus? Werden gar die USA hineingezogen? Die Lage in Nahost spitzt sich dramatisch zu. Das Spezial.
Ihr Wunsch-Bundespräsident Wulff scheitert, sie muss Gauck als Nachfolger hinnehmen, ihre Mehrheit steht im Bundestag nicht mehr hinter ihr: Die Autorität von Bundeskanzlerin Merkel schwindet. Das Spezial.
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.