Aktuell: Griechenland | Ironman Frankfurt | Frauen-Fußball-WM | Flucht und Zuwanderung | Regionale Startseite
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

07. Januar 2009

Griechenland: Karamanlis bildet Kabinett um

Griechenlands Ministerpräsident Kostas Karamanlis  Foto: dpa

Als Folge der schweren Krawalle in griechischen Städten und einer Reihe von Skandalen hat Ministerpräsident Kostas Karamanlis am Mittwoch seine konservative Regierung umgebildet.

Drucken per Mail

Athen. Als Folge der schweren Krawalle in griechischen Städten und einer Reihe von Skandalen hat Ministerpräsident Kostas Karamanlis am Mittwoch seine konservative Regierung umgebildet. Als wichtigste Änderungen gilt die Abberufung von Finanzminister Giorgos Alogoskoufi. Sein Nachfolger wird Ioannis Papathanasiou. Damit wolle Karamanlis signalisieren, seine Regierung werde einen sozial sensibleren Kurs einschlagen, kommentierte die griechische Presse. Dem neuen Finanzminister werden gute Kontakte sowohl zu den Arbeitgeberverbänden als auch zu den Gewerkschaften nachgesagt.

Karamanlis setzte zudem seinen Vetter Michalis Liapis als Kultusminister ab. Über ihn machten seit Monaten Gerüchte die Runde, er hätte sich teure Reisen ins Ausland von einer ausländischen Firma finanzieren lassen. Karamanlis hatte in den vergangenen Jahren immer wieder versprochen, die Korruption in seinem Land bekämpfen zu wollen. Außenministerin bleibt Dora Bakogianni. Sie unterstützt die Annäherung der Türkei an die EU.

Anfang Dezember waren nach dem Tod eines 15-Jährigen durch eine Polizeiwaffe wochenlange Unruhen in mehreren Städten ausgebrochen. Die vor 16 Monaten eingesetzte konservative Regierung hat im Parlament nur eine Mehrheit von einem Sitz. In Umfragen sind die Konservativen inzwischen deutlich unter Druck geraten: In der Gunst der Wähler sind sie deutlich abgerutscht und stehen derzeit sieben bis acht Punkte hinter den oppositionellen Sozialisten. (dpa/ap)

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

Energiewende

Stütze für Konzerne

Von  |
Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen eines Braunkohlekraftwerkes in Brandenburg auf.

Die Bundesregierung subventioniert veraltete Kohlekraftwerke und damit Firmen, die die Energiewende verschlafen haben. Sie sollte lieber neue Technologien fördern. Ein Leitartikel. Mehr...

Fremdenhass in Sachsen

Stanislaw Tillich muss Position beziehen

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).

Fremdenhass herunterspielen und auf Investoren aus aller Welt hoffen – beides geht nicht. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) muss sich entscheiden und Farbe bekennen. Der Leitartikel. Mehr...

FR-Schwerpunkt

Liebe. Nichts für Feiglinge.

 

Sie überwältigt, beglückt, fordert, treibt an. Ist Drama und Komödie, Sehnen und Verzweiflung. Liebe ist eine scharfe Waffe, für die Wirtschaft ein Riesengeschäft, für Politik und Religion ein Instrument, das mit Kalkül eingesetzt wird.

Wir finden Worte für die Liebe - im Schwerpunkt der Frankfurter Rundschau im Mai und Juni.

Hinweis: Unser Vertrieb bietet dazu ein vergünstigtes sechswöchiges Digital-Abo für das ePaper sowie unsere iPad- und Android-App an.

Liebesgrüße: Wenn Sie unseren Schwerpunkt lieben, verschicken Sie doch mal Liebesgrüße.

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Videonachrichten Politik
Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Anzeige

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung