London. Bei einer Demonstration zum achten Jahrestag der Terroranschläge in New York und Washington vom 11. September 2001 haben sich in London Muslime und anti-islamische Extremisten gewalttätige Auseinandersetzungen geliefert.
Sondereinheiten der Polizei schritten ein, als sich die verfeindeten Gruppen am Freitag nahe einer Moschee im nordwestlichen Stadtteil Harrow gegenüberstanden. Acht Demonstranten wurden festgenommen.
Rund tausend Protestierende, vor allem Muslime und viele von ihnen vermummt, gingen nach Angaben der Polizei mit Stöcken und Steinen auf die kleine Gruppe anti-islamischer Demonstranten los.
Auch die einschreitenden Polizisten wurden demnach mit Steinen und Flaschen beworfen. Acht Demonstranten wurden festgenommen, die meisten von ihnen wegen Waffenbesitzes. Die Demonstranten gingen nach Angaben der Polizei auch mit Flaschen mit Bleichmittel, einem Hammer und einem Meißel aufeinander los.
Die ursprüngliche Demonstration vor der Moschee in Harrow war von der extremistischen Gruppe "Stoppt die Islamisierung von Europa" organisiert worden. Die Gruppe wehrt sich unter anderem gegen den Bau von noch mehr Moscheen in der Stadt. Die Situation eskalierte, als die kahlrasierten Demonstranten auf die Gegendemonstranten trafen. (afp)
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Damir Fras ist unser US-Korrespondent
Olivia Schoeller berichtete zuvor aus Washington
Daniel Haufler ist Redakteur im Ressort Meinung
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