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04. Januar 2016

Irak: Bombenanschläge auf sunnitische Moscheen

Bei Bombenanschlägen auf sunnitische Moscheen im Irak sind mehrere Menschen verletzt worden. Die Anschläge gelten als Reaktion auf die Hinrichtungen duzender schiitischer Terrorverdächtiger in Saudi-Arabien.

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Im Zentrum des Iraks sind am Montagmorgen bei Bombenanschlägen auf zwei sunnitische Moscheen mehrere Menschen verletzt worden. Außerdem wurde nach Angaben der Behörden der Muezzin einer weiteren sunnitischen Moschee in der Nähe seines Hauses ermordet. In der Region herrschen schwere Spannungen, seit die sunnitische saudiarabische Regierung am Samstag dutzende Terrorverdächtige hinrichten ließ, darunter den regierungskritischen schiitischen Geistlichen Nimr Baker al-Nimr.

Nach Angaben der Polizei explodierte im Morgengrauen in Hilla südlich von Bagdad eine Bombe in der Moschee Ammar ben Jasser. Augenzeugen hätten eine Gruppe uniformierter Männer gesehen, die den Angriff ausführten, sagte ein Polizeisprecher. Demnach wurden durch die Explosion auch zehn umliegende Häuser beschädigt. In einem Dorf nahe Hilla explodierte zudem bei einem ähnlichen Angriff eine Bombe in der Moschee Al-Fateh. Ärzten zufolge wurden insgesamt drei Menschen verletzt.

In Iskandarija, ebenfalls südlich von Bagdad, wurde außerdem der Polizei zufolge der Muezzin einer sunnitischen Moschee in der Nähe seines Hauses in einen Hinterhalt gelockt und erschossen. Iskandarija liegt in einer Region, in der sowohl viele Schiiten als auch Sunniten leben. Zu den Angriffen bekannte sich zunächst niemand.

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