Aktuell: Griechenland | Ironman Frankfurt | Frauen-Fußball-WM | Flucht und Zuwanderung | Regionale Startseite
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

05. Juli 2012

Jassir Arafat: Israel verbietet Exhumierung nicht

Mausoleum in Ramallah: Hier liegt Arafat begraben.  Foto: REUTERS

Die Palästinenser wollen Arafats Leiche exhumieren und auf Polonium-Spuren untersuchen lassen. Israel widersetzt sich nicht.

Drucken per Mail
Jerusalem –  

Israel will eine mögliche Untersuchung der Leiche des früheren Palästinenserpräsidenten Jassir Arafat nicht behindern. Ein Sprecher des Außenministeriums in Jerusalem sagte am Donnerstag, die Palästinenserbehörde benötige keine israelische Zustimmung für eine Exhumierung Arafats. Sollten die Gebeine für eine Untersuchung ins Ausland gebracht werden, müsste Israel eine Reisegenehmigung erteilen. „Israel wird dies kaum verbieten“, sagte der Sprecher Jigal Palmor.

Die Autonomiebehörde hatte einer Exhumierung Arafats nach Hinweisen auf einen möglichen Giftmord am Mittwoch grundsätzlich zugestimmt. Es ist allerdings noch unklar, ob und wann dies geschehen soll. Ein Labor in der Schweiz hatte erhöhte Werte des radioaktiven Stoffes Polonium unter anderem in Arafats Unterhose gefunden. Israel weist jede Verantwortung für den Tod des im November 2004 in einem Militärkrankenhaus bei Paris gestorbenen Palästinenserführers zurück. Die Todesursache konnte damals nicht eindeutig geklärt werden. (dpa)

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

Energiewende

Stütze für Konzerne

Von  |
Wasserdampf steigt aus den Kühltürmen eines Braunkohlekraftwerkes in Brandenburg auf.

Die Bundesregierung subventioniert veraltete Kohlekraftwerke und damit Firmen, die die Energiewende verschlafen haben. Sie sollte lieber neue Technologien fördern. Ein Leitartikel. Mehr...

Fremdenhass in Sachsen

Stanislaw Tillich muss Position beziehen

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU).

Fremdenhass herunterspielen und auf Investoren aus aller Welt hoffen – beides geht nicht. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) muss sich entscheiden und Farbe bekennen. Der Leitartikel. Mehr...

FR-Schwerpunkt

Liebe. Nichts für Feiglinge.

 

Sie überwältigt, beglückt, fordert, treibt an. Ist Drama und Komödie, Sehnen und Verzweiflung. Liebe ist eine scharfe Waffe, für die Wirtschaft ein Riesengeschäft, für Politik und Religion ein Instrument, das mit Kalkül eingesetzt wird.

Wir finden Worte für die Liebe - im Schwerpunkt der Frankfurter Rundschau im Mai und Juni.

Hinweis: Unser Vertrieb bietet dazu ein vergünstigtes sechswöchiges Digital-Abo für das ePaper sowie unsere iPad- und Android-App an.

Liebesgrüße: Wenn Sie unseren Schwerpunkt lieben, verschicken Sie doch mal Liebesgrüße.

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Videonachrichten Politik
Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Anzeige

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung