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04. Februar 2016

Kampf gegen den Terror: Al-Kaida Anführer getötet

Sowohl die USA als auch Saudi-Arabien fliegen zurzeit Luftangriffe über dem Jemen.  Foto: dpa

Ein Drohnenangriff der US-Armee fordert im Jemen neun Menschenleben. Einer der Getöteten soll ein wichtiger Al-Kaida-Kommandeur gewesen sein.

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Aden –  

Bei einem US-Drohnenangriff im Süden des Jemen ist ein wichtiger Al-Kaida-Kommandeur nach Angaben seiner Familie getötet worden. Ein Angehöriger sagte am Donnerstag, Dschalal Belaidi, alias Abu Hamsa, sei bei dem Angriff in der Gegend von Marakescha in der Provinz Abjan zusammen mit zwei seiner Leibwächter getötet worden. Belaidi war ein wichtiger Kommandeur von Al-Kaida auf der Arabischen Halbinsel (Aqap).

Bei einem zweiten US-Drohnenangriff in der Provinz Schabwa am Mittwochabend wurden sechs Al-Kaida-Kämpfer getötet, wie ein Vertreter der Sicherheitskräfte bekanntgab. Demnach feuerte das unbemannte Flugzeug eine Rakete auf ein Fahrzeug in der Gegend von Rodhum ab. Die US-Streitkräfte sind die einzigen, die in der Region über Drohnen verfügen. Berichte über Angriffe werden vom Pentagon aber nicht bestätigt.

Al-Kaida hatte in den vergangenen Monaten den Konflikt zwischen den Regierungstruppen und den schiitischen Huthi-Rebellen genutzt, um seine Macht im Süden des Landes auszuweiten.

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Die islamistischen Rebellengruppen eroberten erst vor wenigen Tagen die Stadt Assan in der Provinz Schabwa. Sie kontrollieren zudem die Provinzhauptstadt Sindschibar in Abjan und die nahegelegene Stadt Dschaar. (afp)

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