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Politik
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25. September 2015

Klimawandel: Trump kritisiert Papst Franziskus

Donald Trump glaubt nicht an den Klimawandel.  Foto: AFP

Papst Franziskus warnt vor dem Klimawandel. Einer zeigt sich davon gänzlich unbeeindruckt: Donald Trump. Der US-Präsidentschaftsanwärter glaubt nicht an den Klimawandel und hält es grundsätzlich für falsch, US-Unternehmen mit Auflagen zu belegen.

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Washington –  

Neue Angriffe aus dem Hause Donald Trump: Der Milliardär und US-Präsidentschaftsanwärter hat Papst Franziskus für dessen warnende Worte zum Klimawandel kritisiert. "Ich glaube nicht an den Klimawandel", verkündete Trump am Donnerstag im Sender CNN.

Danach befragt, ob er dem Papst zustimme, dass die Erderwärmung ein drängendes Problem sei, sagte er schlicht: "Nein." Franziskus hatte am Mittwoch vor dem US-Kongress zum Kampf gegen die Erderwärmung aufgerufen.

"Ich denke, saubere Luft ist ein drängendes Problem. Jeder will saubere Luft und sauberes Wasser", führte Trump seine Gedanken zur Umwelt aus. "Das ist sehr wichtig für mich. Und ich habe schon viele Umweltauszeichnungen gewonnen." Der Klimawandel und damit verbundenes extremes Wetter seien aber ganz einfach natürliche Phänomene. "Wetter ändert sich nun mal. Es gibt Stürme und Regen und es gibt schöne Tage."

In jedem Fall sei es nicht richtig, Unternehmen in den USA mit Auflagen zum Klimaschutz zu belegen und sie so zu "gefährden", sagte Trump. Im Übrigen tue auch China "nichts", um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren.

Trump ist derzeit der führende Bewerber für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner. (afp)

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