Torreón. Im Norden Mexikos sind am Sonntag 17 Partygäste von Unbekannten erschossen worden. Die schwer bewaffneten Täter hätten am frühen Morgen eine Feier junger Leute in der Stadt Torreón gestürmt und "Tötet sie alle" gerufen, teilte die Polizei im Bundesstaat Coahuila mit. Zehn weitere Menschen seien verletzt worden.
Mit dem Überfall sind am Wochenende fast 60 Menschen durch Gewalttaten in Mexiko gestorben, wo seit Jahren ein Krieg zwischen Drogenkartellen um Versorgungsrouten in die USA tobt und die Regierung inzwischen auch 50.000 Soldaten zum Kampf gegen die Banden abgestellt hat.
Der Vorfall in Torreón erinnerte an einen Überfall aus dem Januar in der Stadt Ciudad Juarez an der Grenze zu den USA, wo von einer Drogengang angeheuerte Killer eine Party von Schülern und Studenten angegriffen. 15 Teenager wurden dabei getötet. Die Behörden bringen dieses Jahr bereits 7000 Todesfälle mit dem Drogenkrieg in Mexiko in Verbindung. (afp)
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