Der Deutsche Mieterbund reagiert mit Zorn und Kritik auf den Start von Googles Aufzeichnung deutscher Straßen. "Überfallartig" habe der umstrittene Stadtplan-Dienst Street View angekündigt, bereits im November in den 20 größten deutschen Städten seinen Service anzubieten, sagte Sprecher Ulrich Ropertz der Frankfurter Rundschau. "Viel zu kurz" sei die nun auf Druck von Daten- und Umweltschützern eingeräumte Frist von vier Wochen für einen Widerspruch.
Mieter sollten sich davon aber nicht beirren lassen. Ein Widerspruch sei auch nach vier Wochen per E-Mail oder Brief noch möglich und wirksam. Der Verband rät allen Hauseigentümern und Mietern, die nicht wollten, dass ihr Haus, ihr Garten, ihre Wohnung über Google Street View im Internet
vermarktet wird, sich dies bei Google zu verbitten. Der Mieterbund bietet dazu ein Formschreiben unter diesem Stichwort an, dass unter
www.mieterbund.de im Internet heruntergeladen werden kann. (cri)
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