Aktuell: Terror | US-Wahl | Flüchtlinge in Deutschland und Europa | Zuwanderung Rhein-Main
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

03. Juli 2012

Nato-Truppen: Pakistan öffnet Weg für Nato

Ein Öltanker für Nato-Truppen in Pakistan.  Foto: REUTERS

Die pakistanische Regierung hat laut US-Außenministerin Hillary Clinton einer Wiedereröffnung der Nachschubwege für die Nato-Truppen in Afghanistan zugestimmt. Zugleich entschuldigte sich Clinton für einen Nato-Luftangriff, bei dem 24 pakistanische Soldaten getötet worden waren.

Drucken per Mail

Pakistan beendet nach US-Angaben die Blockade der Nachschubrouten für die Nato-Truppen in Afghanistan. US-Außenministerin Hillary Clinton teilte am Dienstag in Washington mit, ihre pakistanische Kollegin Hina Rabbani Khar habe sie darüber in Kenntnis gesetzt.

Die Regierung in Islamabad hatte die Nachschubwege als Reaktion auf den Tod von 24 pakistanischen Soldaten bei einem US-Luftangriff im vergangenen November geschlossen. Clinton entschuldigte sich in der Erklärung für die „vom pakistanischen Militär erlittenen Verluste“.

Der Landweg von Pakistan nach Afghanistan ist eine der wichtigsten Versorgungsrouten für die internationalen Streitkräfte am Hindukusch. Die Nato und das US-Militär mussten wegen der Blockade auf längere und teurere Nachschubwege durch Russland und Zentralasien ausweichen. Islamabad hatte unter anderem eine Entschuldigung der USA zur Bedingung für die Wiedereröffnung der Übergänge nach Afghanistan gemacht.

„Wir verschreiben uns einer engen Zusammenarbeit mit Pakistan und Afghanistan, um zu verhindern, dass dies erneut passiert“, sagte Clinton nach ihrem Telefonat mit Khar. Zugleich erklärte die US-Außenministerin, dass Pakistan von Forderungen nach hohen Transitgebühren für die Nachschubkonvois abgerückt sei. „Das ist eine handfeste Demonstration von Pakistans Unterstützung für ein sicheres, friedliches und wohlhabendes Afghanistan und unsere geteilten Ziele in der Region“, sagte Clinton. (afp)

[ Wie wollen wir wohnen? Die neue FR-Serie - jetzt digital oder gedruckt vier Wochen lang ab 19,50 Euro lesen. Hier geht’s zur Bestellung. ]

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

AfD-Parteitag

Spezialgebiet: Hass schüren

Von  |
Islamophobie als Markenkern: Vize-Parteichefin Beatrix von Storch beim Parteitag.

Man muss die AfD nicht verteufeln, aber beim Wort nehmen. Als eine Partei, die mit ihrer Islamphobie Fremdenfeindlichkeit schürt und unsere Gesellschaft spaltet. Der Leitartikel.  Mehr...

Sexualstrafrecht

Ein Nein muss reichen

Justizminister Heiko Maas: Halbherziger Entwurf.

Solange Vergewaltigung nur strafbar ist, wenn das Opfer sich wehrt, wird Frauen der nötige Schutz verweigert. Minister Heiko Maas muss nachlegen bei der Verschärfung des Sexualstrafrechts. Der Leitartikel.  Mehr...

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Videonachrichten Politik
Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Anzeige

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung