Teheran. Das iranische Außenministerium hat den französischen Botschafter in Teheran, Bernard Poletti, wegen der jüngsten Äußerungen des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy über seinen iranischen Amtskollegen Mahmud Ahmadinedschad einbestellt.
Dem französischen Diplomaten sei mit "ernsten Konsequenzen für die bilateralen Beziehungen" gedroht worden, meldete die amtliche iranische Nachrichtenagentur IRNA am Donnerstag. Paris habe eine "dilettantenhafte und extremistische Vorgangsweise an den Tag gelegt", hieß es in der Note des Teheraner Außenministeriums weiter.
Sarkozy hatte am Montag auf einer Feier aus Anlass des 60. Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte in Paris gesagt, dass er Ahmadinedschad wegen seiner Israel-Feindschaft weder die Hand reichen noch mit ihm an einem Tisch sitzen wolle. Außerdem hatte er behauptet, dass der iranische Präsident nicht die Bevölkerung des Irans repräsentieren würde. (dpa)
Nachrichten aus der Politik, Kommentare, Doku und Debatten

Damir Fras ist unser US-Korrespondent
Olivia Schoeller berichtete zuvor aus Washington
Daniel Haufler ist Redakteur im Ressort Meinung
Countdown für Obama - das Weblog zur US-Wahl
Bleibt Barack Obama Präsident der USA? Oder macht Mitt Romney von den konkurrierenden Republikanern das Rennen?
US-Wahl-Spezial mit Analyse und Hintergrund
Interaktive Karte zu den Vorwahlen der Republikaner
Exklusive Reportagereise durch den Wahlkampf
Weblog der USA-Experten unserer Redaktion
Bombardiert Israel die iranischen Atomanlagen? Weitet sich der Konflikt zum Regionalkrieg aus? Werden gar die USA hineingezogen? Die Lage in Nahost spitzt sich dramatisch zu. Das Spezial.
Ihr Wunsch-Bundespräsident Wulff scheitert, sie muss Gauck als Nachfolger hinnehmen, ihre Mehrheit steht im Bundestag nicht mehr hinter ihr: Die Autorität von Bundeskanzlerin Merkel schwindet. Das Spezial.
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.