Aktuell: Fußball-EM 2016 | Brexit | HIV und Aids | Flüchtlinge in Deutschland und Europa | Zuwanderung Rhein-Main
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

14. Januar 2013

Niedersachsen: Alles schaut auf Niedersachsen

 Von Daniela Vates
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister winken bei einer Wahlkampfveranstaltung.  Foto: dpa

Die Landtagswahl im Norden gilt als Testlauf für die Bundestagswahl. Ob Regierung oder Opposition: In Berlin hoffen alle, das Ergebnis in Niedersachsen als gutes Vorzeichen für den Streit ums Kanzleramt deuten zu können.

Drucken per Mail

Die Landtagswahl im Norden gilt als Testlauf für die Bundestagswahl. Ob Regierung oder Opposition: In Berlin hoffen alle, das Ergebnis in Niedersachsen als gutes Vorzeichen für den Streit ums Kanzleramt deuten zu können.

Rund neun Monate vor der Bundestagswahl macht Niedersachsen die Parteien nervös. Am kommenden Sonntag wird ein neuer Landtag gewählt – und alle Seiten hoffen, das Ergebnis als gutes Vorzeichen für den Streit ums Kanzleramt deuten zu können. Wie im Bund steht in Niedersachsen eine schwarz-gelbe Regierung gegen eine rot-grüne Opposition. Wer gewinnt, wird von einem Trend zu seinen Gunsten sprechen.

Die Umfragen zeigen ein Kopf-an-Kopf-Rennen, in dem Rot-Grün leicht vorne liegt. Die regierende CDU ist zwar in den Umfragen stärkste Partei, aber der Koalitionspartner FDP ist trotz leichter Erholung noch schwach. Linkspartei und Piraten spielen nach derzeitigem Stand keine Rolle. Aber es gibt noch einen großen Unsicherheitsfaktor: Über 40 Prozent der niedersächsischen Wähler wissen noch nicht, ob oder welche Partei sie wählen werden.

Wahlkampf der Spitzenleute

Beide Parteien schicken wegen der bundesweiten Bedeutung haufenweise Spitzenleute in den Wahlkampf, dessen heiße Phase erst im neuen Jahr begonnen hat und deshalb nur zwei Wochen dauert. Und die Bundespolitik spielt auch für die Wähler eine Rolle: Ein Drittel der Befragten macht seine Wahlentscheidung sogar davon abhängig, was in Berlin passiert.

Also rühmt sich CDU-Spitzenkandidat David McAllister seiner Kontakte zur beliebten Kanzlerin und hofft, dass die Wähler seinen Amtsvorgänger Christian Wulff und dessen Affären vergessen haben. Sein SPD-Herausforderer, der Hannoveraner Oberbürgermeister Stephan Weil, muss die Fehler von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück ertragen, kann aber vielleicht vom schlechten Image von Schwarz-Gelb profitieren.

Eins haben beide Kandidaten auf jeden Fall gemeinsam: Sie treten jeweils zum ersten Mal als Spitzenkandidat bei der Landtagswahl an. McAllister ist zwar schon Ministerpräsident, hat das Amt aber mitten in der Wahlperiode übernommen, als Christian Wulff Bundespräsident wurde. Unsere Porträts beschreiben die Männer, die künftig die rund acht Millionen Niedersachsen regieren wollen.

[ Lesen Sie jetzt das EM-Spezial der FR - digital oder gedruckt sechs Wochen lang ab 27,30 Euro. Hier geht’s zur Bestellung. ]

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

SPD und EU

Druck von unten für ein anderes Europa

Von  |
Pro-EU-Demonstration der Jusos in Berlin. SPD-Chef Gabriel fordert ein neues Europa.

Führende SPD-Politiker wollen „Europa neu gründen“. Mit der CDU wird das nicht gehen, sondern nur im Bündnis mit entsprechenden Initiativen aus dem rot-rot-grünen Spektrum. Der Leitartikel. Mehr...

Brexit

Letzte Chance für die Europäische Union

Der Brexit könnte der Anfang vom Ende der EU sein. Um das zu verhindern, müssen die Verantwortlichen die Politik radikal ändern und endlich ein demokratisches und gerechtes Europa schaffen. Der Leitartikel. Mehr...

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Videonachrichten Politik
Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Anzeige

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung