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27. Februar 2016

Parlamentswahl in Irland: Irlands Regierungschef will weitermachen

Will nach schwachen Ergebnissen in der Parlamentswahl weitermachen: Irlands Ministerpräsident Enda Kenny.  Foto: REUTERS

Irlands Ministerpräsident Enda Kenny muss bei der Parlamentswahl wohl eine Niederlage einstecken. Dennoch möchte der Regierungschef mit seiner Mitte-Links-Koalition nicht zurücktreten. Das endgültige Wahlergebnis wird es für Sonntag erwartet.

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Der irische Ministerpräsident Enda Kenny will trotz der Niederlage seiner Regierungskoalition bei der Parlamentswahl nicht zurücktreten. «Ich habe die Aufgabe und die Verantwortung, mit der Entscheidung des Volkes zu arbeiten, um dem Land eine stabile Regierung zu bringen», sagte er am Samstagabend in Dublin. «Das beabsichtige ich voll und ganz.» Es sei ein «enttäuschender Tag» für seine Partei Fine Gael.

Die Iren hatten die seit 2011 regierende Mitte-Links-Koalition von Fine Gael mit Labour bei der Wahl am Freitag abgestraft. Nachwahlbefragungen und erste Ergebnisse machten am Samstag deutlich, dass die Parteien eine Mehrheit klar verfehlten. Ein endgültiges Ergebnis dürfte es wegen des komplizierten Wahlsystems frühestens am Sonntagnachmittag geben. (dpa)

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