Aktuell: Flüchtlinge in Deutschland und Europa | Türkei | US-Wahl | FR-Serie: Fintechs
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

11. November 2012

Piratenpartei: Ponader räumt Fehler ein

Johannes Ponader spricht in der Bundesgeschäftsstelle der Piratenpartei in Berlin. Der politische Geschäftsführer der Piratenpartei gilt als umstritten.  Foto: dapd

Der politische Geschäftsführer der Piratenpartei, Johannes Ponader, bereut, zu Spenden für seinen Lebensunterhalt aufgerufen zu haben. Zurzeit schreibt er ein Kinderbuch.

Drucken per Mail

Der politische Geschäftsführer der Piratenpartei, Johannes Ponader, bereut, zu Spenden für seinen Lebensunterhalt aufgerufen zu haben. Zurzeit schreibt er ein Kinderbuch.

Der heftig in der Kritik stehende Politische Geschäftsführer der Piratenpartei, Jonannes Ponader, hat Fehler eingeräumt. Es sei falsch gewesen, die Piratenbasis um Spenden für seinen Lebensunterhalt zu bitten, sagte er dem „Spiegel“. „Ich hätte ein Privileg ausgenutzt, wenn die Aktion tatsächlich durchgeführt worden wäre.“ Er habe deshalb darum gebeten, die Aktion einzustellen, „bevor sie richtig gestartet ist und ich von ihr hätte profitieren können“.

Er will seriöser auftreten

Ponader betonte, er lebe nun komplett von seinem eigenen Geld. So sei er gerade dabei, ein Kinderbuch zu verfassen. Er kündigte auch an, künftig seriöser aufzutreten. „Ich werfe mir häufiger ein Sakko über und ziehe mir im Fernsehen Socken an - weil ich gelernt habe, dass viele Menschen das schätzen.“ Verbiegen werde er sich aber nicht. „Ein Teil von mir bleibt immer Freak. Ich verspreche zum Beispiel: Wenn wir zum ersten Mal ein zweistelliges Wahlergebnis erreichen, dann lackiere ich mir die Zehennägel orange!“

Den offen ausgetragenen Streit mit Piraten-Chef Bernd Schlömer erklärte Ponader für beendet. „Falls es Irritationen gegeben haben sollte, sind die jetzt ausgeräumt. Der Parteivorsitzende stärkt mir den Rücken, und das freut mich.“ Schlömer hatte Ponader zuvor einen Rücktritt nahegelegt. „Ich führe Gespräche mit ihm, aber meine Empfehlungen und Hinweise erreichen ihn nicht“, hatte er gesagt. (dpa/ dapd)

[ Hat Ihnen der Artikel gefallen? Dann bestellen Sie gleich hier 4 Wochen lang die neue digitale FR für nur 5,90€. ]

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

US-Wahl

Washington wird künftig mehr verlangen

Von  |
Nach der ersten Redeschlacht hat Hilary Clinton den Vorteil auf ihrer Seite.

Clinton hat das TV-Duell, aber nicht die Wahl für sich entschieden. Sie wäre für Deutschland und die anderen EU-Staaten der bessere Partner. Die US-Politik wird sich ohnehin ändern. Der Leitartikel. Mehr...

Fall Jenna Behrends

Überfällige Sexismus-Debatte in der CDU

Der Berliner CDU-Landesparteichef Frank Henkel weiß, wie er mit seinen Parteikolleginnen umzugehen hat.

Sexismus ist nichts, was die Berliner CDU exklusiv für sich beansprucht. Er findet sich in Parteien, Unternehmen und Verbänden. Eine breite Debatte darüber ist lange überfällig. Der Leitartikel. Mehr...

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Videonachrichten Politik
Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Anzeige

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung