Castor-Gegner haben sich im niedersächsischen Celle an die Gleise gekettet und den Zug so an der Weiterfahrt gehindert. Zudem zündeten nach Angaben von Augenzeugen ein panzerähnliches Polizeifahrzeug an.
Aktivisten beim Zusammenstoß mit der Polizei
Foto: Getty Images
Aktivisten beim Zusammenstoß mit der Polizei
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Der Castor-Transport ist auf dem Weg ins Wendland erneut gestoppt worden. Eine Gruppe von Atomkraftgegnern blockierte am Sonntagmittag nach eigenen Angaben die Weiterfahrt des Zuges nördlich von Celle. Drei Aktivisten hätten sich an die Gleise gekettet, teilten die Demonstranten mit. Die Polizeidirektion Lüneburg bestätige zunächst nur, es seien „mehrere Personen im Gleisbett“.
Der Castor-Transport hatte zuvor bereits weiter südlich zwischen Lehrte und Celle kurz halten müssen. Er konnte seine Fahrt bei Otze nicht fortsetzen, weil ein Personenzug zwischen dem Haltepunkt und der Blockadestelle festsaß. Die Polizei nannte einen „bahnbetrieblichen“ Grund für die neuerliche Verzögerung.
Aus Protest gegen den Castor-Transport sind hunderte Atomkraftgegner im Landkreis Lüchow-Dannenberg in einen Sitzstreik getreten. Vor dem Atommüllzwischenlager in Gorleben hätten etwa 1500 Menschen die Straße blockiert, teilte ein Sprecher der Polizei in Dannenberg mit. Der Protest sei „in friedlicher Stimmung“ verlaufen.
Demonstranten haben nach Angaben von Augenzeugen ein panzerähnliches Räumfahrzeug der Polizei im Wald an der Castor- Transportstrecke im Wendland angezündet. Das Fahrzeug sei nahe Hitzacker an der Elbe mit Teer übergossen und womöglich mit Molotowcocktails angezündet worden, berichtete ein dpa-Fotograf.
Der Polizei lagen hierzu am Sonntagmorgen auf Anfrage zunächst keine Angaben vor. „Die Situation ist noch nicht unter Kontrolle“, sagte ein Polizeisprecher zur unübersichtlichen Lage im Wald bei Leitstade, wenige Kilometer vor der Umladestation im niedersächsischen Dannenberg. Dort soll im Laufe des Sonntag der Zug mit dem hoch radioaktiven Atommüll eintreffen, um dann die letzten 20 Kilometer auf der Straße ins Zwischenlager Gorleben transportiert zu werden.
250 Demonstranten sei es gelungen, mit dem Entfernen von Steinen aus dem Gleisbett zu beginnen, sagte der Sprecher. Sie wollen so die Zugstrecke für die hoch radioaktive Fracht unpassierbar machen. 3000 bis 4000 Demonstranten stehen der Polizei gegenüber, die massiv Pfefferspray und Schlagstöcke einsetzt, um die Demonstranten von den Gleisen fernzuhalten.
Protest gegen den Castor-Transport
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Protest gegen den Castor-Transport
So richtig kommt der Castor-Transport nach Gorleben nicht zum Rollen. Immer wieder schaffen es die Aktivisten, darunter auch Top-Politiker, den Konvoi zu blockieren. Die Polizeikräfte haben alle Hände voll zu tun. Die Stimmung ist aufgeheizt und die Opposition nutzt den Protest um mit der Regierung abzurechnen.
Foto: REUTERS
So richtig kommt der Castor-Transport nach Gorleben nicht zum Rollen. Immer wieder schaffen es die Aktivisten, darunter auch Top-Politiker, den Konvoi zu blockieren. Die Polizeikräfte haben alle Hände voll zu tun. Die Stimmung ist aufgeheizt und die Opposition nutzt den Protest um mit der Regierung abzurechnen.
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Foto: dapd
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Foto: dapd/Andreas Conradt / PubliXviewinG
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Foto: Daniel Rosenthal/laif/laif
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Foto: Michael Meyborg/laif/laif
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Foto: Michael Meyborg/laif/laif
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Foto: REUTERS
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So richtig kommt der Castor-Transport nach Gorleben nicht zum Rollen. Immer wieder schaffen es die Aktivisten, darunter auch Top-Politiker, den Konvoi zu blockieren. Die Polizeikräfte haben alle Hände voll zu tun. Die Stimmung ist aufgeheizt und die Opposition nutzt den Protest um mit der Regierung abzurechnen.
So richtig kommt der Castor-Transport nach Gorleben nicht zum Rollen. Immer wieder schaffen es die Aktivisten, darunter auch Top-Politiker, den Konvoi zu blockieren. Die Polizeikräfte haben alle Hände voll zu tun. Die Stimmung ist aufgeheizt und die Opposition nutzt den Protest um mit der Regierung abzurechnen.
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So richtig kommt der Castor-Transport nach Gorleben nicht zum Rollen. Immer wieder schaffen es die Aktivisten, darunter auch Top-Politiker, den Konvoi zu blockieren. Die Polizeikräfte haben alle Hände voll zu tun. Die Stimmung ist aufgeheizt und die Opposition nutzt den Protest um mit der Regierung abzurechnen.
So richtig kommt der Castor-Transport nach Gorleben nicht zum Rollen. Immer wieder schaffen es die Aktivisten, darunter auch Top-Politiker, den Konvoi zu blockieren. Die Polizeikräfte haben alle Hände voll zu tun. Die Stimmung ist aufgeheizt und die Opposition nutzt den Protest um mit der Regierung abzurechnen.
So richtig kommt der Castor-Transport nach Gorleben nicht zum Rollen. Immer wieder schaffen es die Aktivisten, darunter auch Top-Politiker, den Konvoi zu blockieren. Die Polizeikräfte haben alle Hände voll zu tun. Die Stimmung ist aufgeheizt und die Opposition nutzt den Protest um mit der Regierung abzurechnen.
So richtig kommt der Castor-Transport nach Gorleben nicht zum Rollen. Immer wieder schaffen es die Aktivisten, darunter auch Top-Politiker, den Konvoi zu blockieren. Die Polizeikräfte haben alle Hände voll zu tun. Die Stimmung ist aufgeheizt und die Opposition nutzt den Protest um mit der Regierung abzurechnen.
So richtig kommt der Castor-Transport nach Gorleben nicht zum Rollen. Immer wieder schaffen es die Aktivisten, darunter auch Top-Politiker, den Konvoi zu blockieren. Die Polizeikräfte haben alle Hände voll zu tun. Die Stimmung ist aufgeheizt und die Opposition nutzt den Protest um mit der Regierung abzurechnen.
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Auf seinem Weg ins Zwischenlager Gorleben hat der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll am Sonntagmorgen Niedersachsen erreicht. Wie die Polizei mitteilte, überquerte der Zug mit den elf Spezialbehältern auf dem Weg Richtung Göttingen die Landesgrenze. Auf seiner letzten Etappe durch Hessen war der Transport zuvor noch von Atomkraftgegnern südlich von Kassel fast zwei Stunden lang aufgehalten worden.
Aktivisten hatten sich in Morschen von einer rund 75 Meter hohen Fuldatalbrücke über den Gleisen abgeseilt. Außerdem blockierten rund 50 Demonstranten die Schienen. Nachdem die Polizei die Gleise schließlich freigemacht hatte, konnte der Zug im Schritttempo nur wenige Meter unter den von der Brücke hängenden Aktivisten durchfahren.
Am Samstagabend war der Zug bereits in Darmstadt von Demonstranten aufgehalten worden. Die Polizei trug etwa zehn Blockierer von den Gleisen.
Der Transport soll im Laufe des Tages im Wendland ankommen. Auch dort haben Atomkraftgegner zahlreiche Protestaktionen und Schienenbesetzungen angekündigt. Die Nacht verlief nach Polizeiangaben weitgehend ruhig. 16 Aktivisten seien in Gewahrsam genommen worden, weil sie Utensilien zum Anketten bei sich getragen hätten.
Hessische Kernkraftgegner haben den Castor-Transport mit Atommüll auf seinem Weg ins niedersächsische Gorleben am Samstagabend in Darmstadt kurzzeitig gestoppt. Gegen 21.00 Uhr gelang es zehn Demonstranten, die Gleise nördlich des Bahnhofs Darmstadt-Kranichstein zu blockieren, indem sie sich auf die Gleise stellten. Sie wurden von der Polizei von den Schienen geführt und vorübergehend in Gewahrsam genommen. Unter ihnen war nach eigenen Angaben auch die Fraktionschefin der Linken im Wiesbadener Landtag, Janine Wissler.
Der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll hat die Landesgrenze von Baden-Württemberg nach Hessen passiert. Der Zug sei über Mannheim ins hessische Lampertheim gefahren, bestätigte eine Sprecherin der Bundespolizei in Koblenz am Samstagabend. Castor-Gegner vermuten, dass der Zug nun über Darmstadt nach Aschaffenburg und von dort weiter nach Niedersachsen fährt.
Polizeibeamter begeht Selbstmord
Ein Polizeibeamter hat sich während des Castor-Einsatzes mit seiner Dienstwaffe erschossen. Polizeisprecher Christian Poppendieck sagte auf dapd-Anfrage, es gebe keinen Bezug zum aktuellen Castor-Einsatz. Der Selbstmord habe in einer Polizeiunterkunft stattgefunden, und der Beamte habe einen Abschiedsbrief hinterlassen, der den Angehörigen übergeben werde. Die Bundespolizei sei „traurig und betroffen“. Spekulationen über einen privaten Hintergrund wollte Poppendieck nicht bestätigen. Auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) bedauerte den Selbstmord: „Ich bin bestürzt über den Freitod eines Bundespolizisten. Den Angehörigen spreche ich mein tiefes Mitgefühl aus.“
Nach etwa zweieinhalb Stunden Aufenthalt in Kehl an der deutsch-französischen Grenze setzte der Zug mit elf Castorbehältern seine Fahrt gegen 17.55 Uhr am Samstagabend fort in Richtung Karlsruhe. Das bestätigte Polizeisprecher Dietmar Thomma. In Kehl hatten Greenpeace-Aktivisten sich an einer Brücke nahe dem Bahnhof abgeseilt und zudem eine Sitzblockade auf den Gleisen gemacht und damit die Weiterfahrt des Zuges verhindert. Kurz nach 17 Uhr war die Brücke laut Polizei wieder geräumt. Der Zug war bei Hausbergen in Frankreich umgeleitet worden in Richtung Kehl. Ursprünglich sollte er über Berg/Pfalz fahren. Um eine Eskalation dort - es hatten sich rund 1.100 Demonstranten dort eingefunden - zu vermeiden, war der Transport nach Polizeiangaben umgeleitet worden.
Ankunft in Dannenberg am Sonntagmorgen wohl deutlich später
Der Castor-Zug ging mit rund vier Stunden Verspätung in Karlsruhe wieder auf die ursprünglich vorgesehene Strecke Richtung Norden. Der Transport besteht aus vier Dieselloks (zwei vorne, zwei hinten), zwölf Personenwagons und Spezialwagons für die elf Castoren. Die Strecke führt quer durch Hessen - unter anderem an Biblis und Darmstadt vorbei. An mehreren Bahnhöfen an der Trasse trafen sich Atomgegner, zum Beispiel zu "Blockadepartys". Als Ankunftszeit im Verladebahnhof im niedersächsischen Dannenberg - 20 Kilometer vor Gorleben - war ursprünglich Sonntag, 8.14 Uhr morgens, geplant. Tatsächlich dürfte der Zug dort deutlich später ankommen.
Sitzblockade, Transparente und Trommeln: Der Castor-Widerstand war offenbar bereits im Süden der Republik stärker als von der Polizei erwartet. Der Atomtransport nach Gorleben musste am Samstagnachmittag wegen einer Sitzblockade von der ursprünglich vorgesehenen linksrheinischen Strecke auf die rechtsrheinische Trasse umgeleitet werden. Dadurch ergab sich eine Verspätung von knapp zwei Stunden gegenüber dem ursprünglichen Fahrplan. Der Zug mit den elf Castor-Behältern fuhr dann gegen 14 Uhr über die Rheinbrücke von Straßburg nach Kehl. Von dort aus führt die Strecke über Karlsruhe nach Norden. Der Transport war am Freitagnachmittag in Nordfrankreich gestartet.
Am Rande der Demonstration in Dannenberg versuchten rund 150 Demonstranten, die mögliche Transportstrecke zu unterhöhlen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein, um die Aktion zu unterbinden. Zudem warfen die Demonstranten, darunter auch Autonome, laut Polizei Steine auf die Beamten.
Demonstranten hätten zwar an der Landstraße zwischen Dannenberg und Splietau ein Loch gegraben, die Transportstrecke aber nicht unterhöhlt, sagte ein Polizeisprecher am Samstagnachmittag der dpa. Bei einem früheren Transport hatten Castor-Gegner eine der beiden Straßen, die ins Zwischenlager Gorleben führen, mit einem Tunnel untergraben und damit für die Schwertransporter unpassierbar gemacht. Seitdem schreitet die Polizei gegen solche Aktionen konsequent ein.
Mehrere hundert Demonstranten hatten bereits am Samstagvormittag nach Kundgebung und Demonstration die einspurige linksrheinische Strecke am französisch-deutschen Grenzbahnhof in Berg (westlich von Karlsruhe) besetzt. Sie harrten dort mehrere Stunden aus, während schätzungsweise 1000 Polizisten sich und auf dem Gleis postierten. Gegen 13.00 Uhr begann die Polizei, Castor-Gegner vom Gleis wegzutragen. Rund 50 von ihnen wurden in Polizeitransporten weggefahren. Danach brach die Polizei die Aktion ab. Die Polizeifahrzeuge, die auf dem Feld neben der Trasse gestanden hatten, wurden abgezogen.
Aktivisten feiern Umleitung als Erfolg
Das Bündnis der Anti-Atom-Bürgerinitiativen aus dem südwestdeutschen Raum bezeichnete es als Erfolg, dass der Castor-Zug umgeleitet werden musste. „Wir haben ein Signal gesetzt“, sagte BI-Sprecher Herbert Wirth. Zu verhindern sei der Castor-Transport nicht, aber der große Unmut im Volk werde deutlich gemacht. Diesmal seien deutlich mehr Demonstranten da gewesen als bei früheren Castor-Blockadeaktionen im Süden, sagte Wirth. Grund für die hohe Mobilisierung sei die Atompolitik der schwarz-gelben Bundesregierung.
Die durchweg friedlichen 2000 Demonstranten waren sehr altersgemischt – von Jugendlichen bis zu grauhaarigen Anti-AKW-Veteranen, die schon beim Kampf gehen das später gekippte AKW-Projekt im badischen Wyhl anno 1975 dabei waren. Sie saßen auf und standen an dem Gleis, zum Teil mit Strohkissen gegen die Kälte auf den Schienen ausgerüstet. Eine „Volxküche“, die provisorisch auf den Schienen aufgebaut war, versorgte sie mit Essen. „Ich habe lange nicht mehr demonstrierte“, sagte Fritz K. (Name geändert), ein 64-jährige Chemiker, der bei Freiburg wohnt. „Aber jetzt musste es wieder sein.“ K. hatte bereits 1975 bei der Bauplatzbesetzung in Wyhl teilgenommen. Die Castoren nach Gorleben zu bringen, sei nicht zu verantworten, weil es den Standort für ein Endlager zementiere. Es müsse eine neue, ergebnisoffene Suche Nach einem Standort beginnen, meinte er.
Die Gemeinde Berg hat unter Castor-Gegnern eine gewisse Berühmtheit erlangt. Schon mehrfach seit dem Start der Atom-Transporte aus der Atomfabrik La Hague in Nordfrankreich 1995 sind die Züge über diesen kleinen Grenzort westlich von Karlsruhe gekommen. Beim letzten Mal, im Herbst 2008, schafften es drei Aktivisten, den Transport hier geschlagene elf Stunden aufzuhalten. Zwei Männer und eine Frau hatten sich an einen Betonblock gekettet, der im Gleisbett verbuddelt worden war. Die angeforderten Experten hatte große Mühe, die clevere Konstruktion der drei zu beseitigen.
Diesmal ging die Polizei der Konfrontation aus dem Wege, in dem sie den Zug auf die Ausweichstrecke schickte. Der Transport stoppte längere Zeit in Grenzbahnhof Kehl am Rhein, wo eine deutsche Lok die französische ersetzte und deutsches Zugpersonal einstieg.
Aktivisten wollen, dass Atommüll nach Philippsburg gebracht wird
Am Nachmittag stoppten drei Greenpeace-Aktivisten den Castor-Zug mit einer Kletteraktion. Sie seilten sich von einer Brücke in der Nähe von Kehl ab, die der Transport auf der Weiterfahrt nach Gorleben passieren muss. Sie spannte dort Transparente auf. Der Text: "Atommüll zurück nach Philippsburg". Die Umweltorganisation wollte damit ihre Forderung untermauern, dass die Castor-Behälter "gemäß dem Verursacherprinzip" statt nach Gorleben in das vorhandene Atom-Zwischenlager des nahe an der französischen Grenze gelegegen baden-württembergischen AKW Philippsburg gebrachten werden sollen. Der Zug stoppte auf der Fahrt in Sichtweite, berichtete Greenpeace um 16.30 Uhr.
Greenpeace fordert die Stromkonzerne auf, ihren Atommüll in den AKW-nahen Zwischenlagern aufnehmen, bis eine Endlager-Lösung gefunden worden ist. Tobias Riedl, Atomexperte von Greenpeace: „Dieser Atommüll darf nicht in den unsicheren Salzstock nach Gorleben.“ Laut der Umweltorganisation stammt rund die Hälfte des Atommülls, die aus den Wiederaufbereitungsanlagen im französischen La Hague und englischem Sellafield zurück kamneun kommen, ursprünglich aus Atomkraftwerken in den drei Süd-Bundesländern Hessen, Bayern und Baden Württemberg, aber nur circa 20 Prozent aus Niedersachsen, dem Gorleben-Bundesland. Bisher wurde der radioaktive Abfall aus der Wiederaufbereitung nur nach Gorleben transportiert. 91 Castorbehälter stehen dort bereits. (mit dpa/dapd)