Der Chef der Strahlenschutzkommission des Bundes, Professor Rolf Michel, hält es für notwendig, die Strahlensituation an den beim Gorleben-Transport benutzten Atombehältern zu überprüfen. "Weitergehende Messungen sind sinnvoll", sagte er der FR.
Vorher hatte Greenpeace berichtet, die Neutronen-Strahlung in der Umgebung der neuen französischen "TN 85"-Behälter sei 40 Prozent höher als die beim Castor-Transport 2005 und 500mal stärker als die natürliche Belastung. Greenpeace kritisierte, die Gefährdung von Begleitpersonal und Demonstranten sei "unverantwortlich". Das Eisenbahn-Bundesamt teilte hingegen mit, die Strahlen-Grenzwerte würden eingehalten.
Michel sagte: Es sollte geprüft werden, ob die neuen Behälter auch unter strahlenbiologischem Gesichtspunkt für die neuerdings stärker strahlenden Atommüll-Sendungen geeignet seien. Man müsse nicht nur die Grenzwerte beachten, sondern auch das Gebot, Strahlung zu minimieren. jw
Nachrichten aus der Politik, Kommentare, Doku und Debatten

Damir Fras ist unser US-Korrespondent
Olivia Schoeller berichtete zuvor aus Washington
Daniel Haufler ist Redakteur im Ressort Meinung
Countdown für Obama - das Weblog zur US-Wahl
Bleibt Barack Obama Präsident der USA? Oder macht Mitt Romney von den konkurrierenden Republikanern das Rennen?
US-Wahl-Spezial mit Analyse und Hintergrund
Interaktive Karte zu den Vorwahlen der Republikaner
Exklusive Reportagereise durch den Wahlkampf
Weblog der USA-Experten unserer Redaktion
Bombardiert Israel die iranischen Atomanlagen? Weitet sich der Konflikt zum Regionalkrieg aus? Werden gar die USA hineingezogen? Die Lage in Nahost spitzt sich dramatisch zu. Das Spezial.
Ihr Wunsch-Bundespräsident Wulff scheitert, sie muss Gauck als Nachfolger hinnehmen, ihre Mehrheit steht im Bundestag nicht mehr hinter ihr: Die Autorität von Bundeskanzlerin Merkel schwindet. Das Spezial.
Manchmal sind es die kleinen, schönen Dinge am Rande, die beeindrucken. Die zeigen wir in unseren Bildern des Tages.