Washington. Die größte lutherische Kirche in den USA will ihren kontroversen Beschluss über die Zulassung homosexueller Pastoren frühestens im April 2010 umsetzen. Das entschied am Dienstag (Ortszeit) die in Chicago tagende Konferenz der Bischöfe der Evangelischen Lutherischen Kirche in Amerika.
Die 4,6 Millionen Mitglieder zählende Kirche hatte im August beschlossen, künftig homosexuelle Theologen auch dann zum Pastorenamt zuzulassen, wenn sie in "lebenslanger" gleichgeschlechtlicher Partnerschaft leben. Mehrere Gemeinden kehrten der Kirche daraufhin den Rücken.
Der leitende Bischof der Lutheraner, Mark Hanson, sagte vor der Versammlung der Bischöfe, die Kirche erlebe gegenwärtig eine schwierige Zeit. Er bedauere, dass manche Gegner des Beschlusses damit drohten, gemeindliche Zuwendungen zur Kirche zu stoppen. Das schade auch der Missionsarbeit und internationalen Hilfsprogrammen. (epd)
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Damir Fras ist unser US-Korrespondent
Olivia Schoeller berichtete zuvor aus Washington
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