Die Polizeiwache in Sultangazi, einem Stadtteil im Nordwesten des europäischen Teils von Istanbul, wurde bei der Explosion schwer beschädigt. Offenbar seien mehrere Menschen durch herabstürzende Gebäudeteile verschüttet worden, berichtet der türkische Sender NTV.
Wer hinter dem mutmaßlichen Anschlag stecken könnte, war zunächst unklar; zunächst bekannte sich niemand dazu. In den vergangenen Jahren hatten vor allem kurdische Extremisten in der Türkei bei Anschlägen Selbstmordattentäter eingesetzt.
Vor fast genau zwei Jahren sprengte sich ein Mitglied der Gruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) auf dem zentralen Taksim-Platz von Istanbul in die Luft. Der Attentäter selbst kam ums Leben, 32 weitere Menschen wurden verletzt. Die TAK ist eine Unterorganisation der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK). Die Kurdenrebellen verstärkten in jüngster Zeit ihre Gewaltaktionen in der Türkei. (afp)
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