Für die 45 ehemaligen Stasi-Mitarbeiter in der Stasi-Unterlagen-Behörde, die das Haus nach dem Willen von Behörden-Leiter Roland Jahn sowie gemäß dem seit Januar geltenden neuen Stasi-Unterlagen-Gesetz verlassen sollen, stehen mittlerweile 48 andere Stellen zur Verfügung. Das hat diese Zeitung von Mitgliedern des Bundestagsausschusses für Kultur und Medien erfahren.
Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) teilte dem Gremium in dessen Sitzung am Mittwoch mit, dass 35 dieser neuen Stellen von anderen Ministerien und 13 aus seinem eigenen Geschäftsbereich, also nachgeordneten Einrichtungen, kämen.
Er stellte aber ebenso klar, dass bisher nur zwei der betroffenen 45 Mitarbeiter ihre Bereitschaft erklärt hätten, freiwillig auf andere Stellen zu wechseln. Das Ziel der Versetzung und die entsprechende Gesetzesänderung sind seit Monaten heftig umstritten. Die Behörde setzt jedenfalls vorläufig auf Freiwilligkeit. (red)
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