Der designierte SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sieht die Forderung der Grünen nach einem Bündnis auf Augenhöhe im Falle eines rot-grünen Wahlsiegs skeptisch. „Natürlich soll man in einer Koalition fair miteinander umgehen, aber es wird auch um politische Gewichte gehen“, sagte Steinbrück der Zeitung „Bild am Sonntag“ laut Vorabbericht. „Eine Partei, die doppelt so viele Stimmen oder noch mehr als der kleinere Partner erzielt, wird es nicht an Selbstbewusstsein fehlen lassen.“
Steinbrück will sich demnächst mit den grünen Spitzenkandidaten Jürgen Trittin und Katrin Göring-Eckardt zusammensetzen, um einen rot-grünen Wahlkampf zu planen. „Ich halte gemeinsame Gespräche für politisch geboten, da beide Parteien gemeinsam regieren wollen“, sagte Steinbrück. (rtr/dpa)
Da geht's lang: Kanzlerkandidat Peer Steinbrück zeigt gern Kante. Seine bisherigen politischen Erfolge...
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