Islamabad. Bei einem Anschlag auf eine Moschee in der pakistanischen Garnisonsstadt Rawalpindi sind am Freitag nach Angaben von Rettungsdiensten mindestens 39 Menschen getötet worden. Mehr als 40 seien mit Verletzungen in verschiedene Krankenhäuser gebracht worden, sagte der Koordinator der Rettungsarbeiten, Sohail Riaz.
Einem Militärsprecher zufolge hatten mutmaßliche Extremisten die von vielen Armeeangehörigen besuchte Moschee in der Nähe des Militär-Hauptquartiers mit Handgranaten angegriffen und anschließend das Feuer eröffnet.
Über dem Anschlagsort war ein Hubschrauber zu sehen, der offenbar bei der Suche nach den Angreifern helfen sollte. Es habe mit Sicherheit mehr als einen Attentäter gegeben, sagte der Militärsprecher, Generalmajor Athar Abbas. Einige der Täter hielten sich womöglich noch in der Nähe versteckt.
Seit Beginn einer großangelegten Militäroffensive gegen die pakistanischen Taliban in der Stammesregion Süd-Waziristan nahe der Grenze zu Afghanistan sind bei Anschlägen, die den Extremisten zugeschrieben werden, mehrere Hundert Menschen getötet worden.
Im Oktober waren mutmaßliche Taliban in Armee-Uniform in das Armee-Hauptquartier in Rawalpindi eingedrungen und hatten drei Geiseln sowie zwei Mitglieder eines Spezialkommandos getötet. (rtr)
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