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21. Dezember 2012

USA: Obama nominiert Kerry als Außenminister

US-Präsident Barack Obama (links) nominiert John Kerry als Außenminister.  Foto: AFP

US-Präsident Barack Obama hat am Freitag den demokratischen Senator John Kerry als neuen Außenminister nominiert. Kerry soll die Nachfolge der scheidenden US-Außenministerin Hillary Clinton antreten, eine Zustimmung im Senat gilt als sicher.

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US-Präsident Barack Obama hat am Freitag den demokratischen Senator John Kerry als neuen Außenminister nominiert. Kerry soll die Nachfolge der scheidenden US-Außenministerin Hillary Clinton antreten, eine Zustimmung im Senat gilt als sicher. „Ich weiß, dass Sie ein hervorragender Außenminister sein werden“, sagte Obama an der Seite Kerrys bei der offiziellen Ankündigung der Personalie in Washington.

Der 69-jährige Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Senat und ehemalige Präsidentschaftsbewerber war der aussichtsreichste Kandidat, nachdem die US-Botschafterin bei der UNO, Susan Rice, in der vergangenen Woche ihren Verzicht auf den Posten bekannt gegeben hatte.

Außenpolitik-Experte

Rice galt bei den Republikanern als nicht durchsetzbar als Clinton-Nachfolgerin. Durch Erklärungen nach dem Angriff auf das US-Konsulat im libyschen Bengasi am 11. September hatte sie deren Groll auf sich gezogen. Rice hatte noch fünf Tage nach dem Anschlag, bei dem US-Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter getötet wurden, die Einordnung der Tat als Terrorakt verweigert.

Kerry ist ein Außenpolitik-Experte. Der einflussreiche Senator aus Massachusetts reiste für Obama mehrfach als Krisendiplomat zum schwierigen Verbündeten Pakistan. Im Wahlkampf half er dem Präsidenten bei der Vorbereitung auf die TV-Debatten mit Herausforderer Mitt Romney. Bei der Präsidentschaftswahl 2004 kandidierte Kerry für die Demokraten, unterlag damals aber George W. Bush.

Clinton ist nicht die einzige, die in der neuen Amtsperiode Obamas nicht mehr dem Kabinett angehören möchte. Auch Finanzminister Timothy Geithner und Pentagonchef Leon Panetta scheiden voraussichtlich aus. (afp)

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