Nuuk (dpa) - Die Grönländer haben sich in einer Volksabstimmung für mehr Autonomie gegenüber Dänemark ausgesprochen. Nach offiziellen Angaben vom Mittwochmorgen stimmten 75 Prozent der Grönländer mit Ja, nur 23 Prozent votierten gegen das Mehr an Selbstbestimmung für die Arktis-Insel.
Das Autonomiegesetz hat die halbautonome grönländische Regierung mit Kopenhagen ausgehandelt. Den Bewohnern der größten Insel der Welt geht es dabei unter anderem um eine größere Kontrolle der Bodenschätze, darunter Öl, das vor der Polarküste vermutet wird, sowie um mehr Eigenverantwortung im Justizbereich.
Zudem soll Grönländisch - eine Inuit-Sprache - offizielle Landessprache werden. Dänemark wird aber weiter für die Außen- und Geldpolitik seiner einstigen Kolonie zuständig bleiben.
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