Aktuell: Tugce-Prozess | FR-ArbeitsmarktindeX FRAX | Schwerpunkt "Arbeit - unsere Religion" | Kriegsende 1945 | Regionale Startseite

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

02. August 2011

Wolfgang Bosbach: „Körperscanner nicht praxistauglich“

Eine Frau passiert auf dem Hamburger Flughafen den Körperscanner.  Foto: dpa

CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hält die bislang getesteten Nacktscanner für noch nicht ausgereift. Die technische Fehlerquote sei viel zu hoch.

Drucken per Mail
Berlin –  

Der CDU-Innenpolitiker Wolfgang Bosbach hat die am Hamburger Flughafen eingesetzten Körperscanner als bislang nicht praxistauglich eingestuft. Die Alarmquote der beiden Geräte im Testbetrieb sei mit 70 Prozent „nicht akzeptabel“, sagte Bosbach der „Süddeutschen Zeitung“ vom Dienstag. Er bezog sich damit auf einen ersten Bericht der Bundespolizei über den Hamburger Test, wonach es aus technischen Gründen häufig Fehlalarm gab. Passagiere, die bei der elektronischen Prüfung aufgefallen waren, mussten danach noch einmal von Hand kontrolliert werden.

Damit werde die Passagierabfertigung verzögert und ein wichtiges Ziel der Scanner verfehlt, sagte Bosbach der „SZ“.

Schnellere und effektivere Kontrollen

Die deutschen Flughäfen könnten erst dann flächendeckend mit den Körperscannern ausgestattet werden, wenn sie technisch akzeptabel seien, sagte er. Bosbach forderte im Gespräch mit der Zeitung das Bundesinnenministerium auf, bei dem Hersteller der Geräte auf Verbesserungen zu dringen. Positiv bei den Scannern sei aber, dass sie am Körper versteckte Waffen und Sprengstoffe besser erkennen könnten als die bislang üblichen Geräte.

Die umstrittenen Geräte, die bereits in den USA und mehreren anderen europäischen Ländern im Einsatz sind, sollen die Kontrollen an Flughäfen schneller und effektiver machen. Bei der Testphase in Hamburg war die Benutzung freiwillig. (afp)

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus
Anzeige

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

Odenwaldschule

Missbrauch ohne Ende

Von  |
Die Odenwaldschule muss schließen, die Finanzierung für das umstrittene Institut ist nicht mehr sichergestellt-

Das Aus für die Odenwaldschule ist ohne Alternative für eine Institution, die zur Täterorganisation geworden ist. Aber zum Jubeln gibt es keinen Anlass – die Gefahr besteht weiter. Der Leitartikel. Mehr...

NSA-Affäre

Die Lügen der Lauscher

Unter Druck: Gerhard Schindler, Präsident des Bundesnachrichtendienstes.

Der BND-Präsident ist nicht zu halten. Aber ein Rücktritt reicht nicht. Denn eins ist gewiss: Nach dem Skandal ist vor dem Skandal. Mehr...

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Videonachrichten Politik
Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Anzeige

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung