Aktuell: Brexit | HIV und Aids | Flüchtlinge in Deutschland und Europa | Zuwanderung Rhein-Main
Möchten Sie zur mobilen Ansicht wechseln?
Ja Nein

Politik
Nachrichten und Kommentare zur Politik in Deutschland und der Welt

20. April 2011

Zahl der Sanktionen: DGB gegen Skandalisierung bei Hartz IV

Stellenangebote in einer regionalen Tageszeitung in Schwerin (Archivfoto). Die Jobcenter verhängen wieder mehr Sanktionen gegen arbeitsunwillige Hartz-IV-Empfänger.

Angesichts der gestiegenen Sanktionen gegen arbeitsunwillige Hartz-IV-Empfänger hat der Deutsche Gewerkschaftsbund vor einer Skandalisierung des Themas gewarnt.

Drucken per Mail

«Jährlich wechseln rund 3,5 Millionen Personen aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung», sagte DGB-Vorstand Annelie Buntenbach der Tageszeitung «Die Welt» (Mittwoch). Dies müsse in Relation gesetzt werden zu rund hunderttausend Menschen, die eine Sanktion erhielten, weil sie eine angebotene Stelle ablehnten.

«Häufig werden nur noch Ein-Euro-Jobs oder zum Teil auch Minijobs angeboten», sagte Buntenbach. «Zum Teil sind die Löhne so niedrig, dass gleichzeitig Unterstützungsleistungen bezogen werden müssen.» Wer hier keine Perspektive sehe, müsse auch eine Stelle ablehnen können. «Anstatt über die Verschärfung von Sanktionen sollte besser über Mindestlöhne und die Einschränkung von Leiharbeit nachgedacht werden.» Das Thema tauge nicht zur Skandalisierung.

Die Jobcenter verhängen laut Bundesagentur für Arbeit wieder mehr Sanktionen gegen arbeitsunwillige Hartz-IV-Empfänger. Nach einem starken Rückgang in den Vorjahren stieg ihre Zahl im vergangenen Jahr um 3,1 Prozent auf 102.631, wie aus Statistiken der Bundesagentur hervorgeht. (dpa)

Zur Homepage

Anzeige

comments powered by Disqus

Anzeige

Ressort

Nachrichten aus den Inland und Ausland, Analysen und Kommentare.

München und Ansbach

Das Märchen von der Sicherheit

Von  |
Der Amoklauf in München erfordert eine andere Diskussion als ein Terroranschlag des "IS".

Der Wunsch, alle Risiken zu vermeiden, ist menschlich. Aber wenn Politiker selbst nach München, Würzburg oder Ansbach so tun, als wäre das möglich, machen sie uns etwas vor. Der Leitartikel.  Mehr...

Donald Trump

Grand Old Party vor dem Ende

Von  |

Als wären sie von Sinnen, sind die Republikaner Trumps Parolen aufgesessen. Die Partei von Abraham Lincoln ist zum Wahlverein eines Populisten ersten Ranges verkommen. Der Leitartikel. Mehr...

Verlagsveröffentlichung


Der Kampf um die Startbahn West +++ Tschernobyl-Katastrophe erreicht Frankfurt +++ Attentate erschüttern Rhein-Main-Gebiet +++ Der Main erhält ein Museumsufer +++ Hochhäuser in Frankfurt

Videonachrichten Politik
Dossier


Millionen Menschen verlassen ihre Heimat. Sie fliehen vor Krieg oder Umweltschäden; sie suchen Arbeit, ein besseres Leben. Nicht wenige sterben, etwa vor Lampedusa. Andere schaffen es nach Deutschland - und werden hier nicht immer gut behandelt.

Übersichtsseite - alles auf einen Blick.

Zuwanderung in Frankfurt und Rhein-Main.

Schicksale - die betroffenen Menschen.

Lampedusa - Europa schottet sich ab - die Folgen.

Anzeige

Talkshow-Kritiken auf einen Blick
Meinung