Der Mindestlohn liegt im Westen bei 7,89 Euro, im Osten bei 7,01 Euro pro Stunde. Zum 1. November 2012 sollen die Lohnuntergrenzen auf 8,19 Euro beziehungsweise 7,50 Euro steigen.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) kündigte an, dass Zeitarbeiter zudem möglichst bald den gleichen Lohn erhalten sollen wie die Stammbelegschaft. Sollten sich Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände nicht im ersten Quartal 2012 darauf verständigen, solle eine Expertenkommission eingesetzt werden.
Außerdem verlängerte das Kabinett die bestehenden Mindestlöhne für Gebäudereiniger und Dachdecker. Die Lohnuntergrenzen in diesen Branchen steigen stufenweise bis 1. Januar 2013.
Zudem werden mit dem Jahreswechsel in weiteren Branchen die dort bereits geltenden Mindestlöhne angehoben. So gilt bei den 90.000 Dachdeckern dann eine neue Lohnuntergrenze von bundesweit einheitlich mindestens 11,00 Euro. Er steigt um 20 Cent pro Stunde.
Die rund 900.000 Gebäudereiniger erhalten künftig mindestens 8,82 Euro in den alten Bundesländern und 7,33 Euro in den neuen Ländern. Bislang galten 8,55 Euro und 7,00 Euro.
Nach Angaben des Bundesarbeitsministeriums sind Mindestlöhne bundesweit damit künftig in elf Branchen mit zusammen etwa 4 Millionen Beschäftigten allgemeinverbindlich. (dapd/dpa)
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Damir Fras ist unser US-Korrespondent
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