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15. Oktober 2012

Annette Schavan Presseschau: „Auch für Merkel eine Katastrophe"

Die tägliche Presseschau.  Foto: dpa/Symbolbild

Annette Schavan will um ihren Ruf und um ihr Amt kämpfen. Die gegen sei erhobenen Plagiats-Vorwürfe will die Bildungsministerin nicht hinnehmen. Ist sie im Recht - oder stürzt sie wie einst Baron Guttenberg? Hier unsere Presseschau.

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Annette Schavan unter Druck: Nach einem Bericht des Magazins „Spiegel" kommt ein Gutachter der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität zu dem Schluss, dass etliche Stellen von Schavans Dissertation das „charakteristische Bild einer plagiierenden Vorgehensweise“ tragen. Insgesamt soll es auf 60 der 351 Seiten langen Doktorarbeit der Bildungsministerin beanstandete Textstellen geben. Gutachter Rohrbacher, der auch dem mit dem Prüfungsverfahren beauftragten Promotionsausschuss vorsteht, kommt zu dem Urteil: „Eine leitende Täuschungsabsicht ist nicht nur angesichts der allgemeinen Muster des Gesamtbildes, sondern auch aufgrund der spezifischen Merkmale einer signifikanten Mehrzahl von Befundstellen zu konstatieren.“

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Schavan (CDU) will um ihren Ruf und um ihr Amt kämpfen: „Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig, als mich zu wehren. Das heißt, ich werde zu den Vorwürfen gegenüber der Universität Stellung beziehen. Ich lasse mir das nicht bieten“, sagte die Bildungsministerin. „Ich habe keine Quelle bewusst falsch angegeben“, beteuerte Schavan. Zwar könne sie sich nach mehr als 30 Jahren nicht mehr an alle Einzelheiten genau erinnern. Sie habe aber eine Quelle gehabt, sagte Schavan. Sie sei sicher: Von den Vorwürfen bleibt nichts übrig.

Das Papier ist laut „Spiegel“ Grundlage für die Beratungen des Promotionsausschusses, der an diesem Mittwoch tagen wird. Dort soll eine Empfehlung an den Fakultätsrat abgegeben werden, der über eine mögliche Aberkennung des Doktortitels entscheidet. Schavans Dissertation ist auch Thema in den Kommentarspalten der Zeitungen. Hier unsere Presseschau.

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